Es bleibt dabei: Augsburg bekommt eine Schwarz-grüne Stadtregierung

Letztlich ging es dann schnell: Die sogenannte Über-GroKo im Augsburger Rathaus ist Geschichte. Künftig wird die Fuggerstadt unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Eva Weber eine schwarz-grüne Stadtregierung bekommen, die SPD geht in die Opposition.

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Eva Weber führt Künftig eine schwarz-grüne Stadtregierung an | Foto: Wolfgang Czech

Das Ergebnis war dann wenig überraschend. Nur einen guten Tag nach der Bestätigung der CSU und Grünen über eine weitere Zusammenarbeit in der Augsburger Stadtregierung wurde auch das Ausscheiden der SPD, wie von uns schon nach der Wahl vorhergesagt, aus der als Über-GroKo bekanntgewordenen Koalition bekanntgegeben. Während sich nach Aussagen der künftigen OB Eva Weber (CSU) und Martina Wild (Grüne) bereits am Wahlabend das schwarz-grüne Bündnis abgezeichnet hatte, setzt man jetzt durch das vorgelegte Tempo ein klares Zeichen: Die neue Stadtregierung will anpacken.

Die am Karfreitag angekündigten Gespräche mit den Sozialdemokraten hatten ergeben, dass man künftig nicht mehr weiter gemeinsam am Referententisch im Augsburger Rathaus sitzen wird. Für die SPD geht es in die Opposition. Wer welchen Referentenposten und die beiden Bürgermeister-Stellen hinter Weber bekommen wird, ist nun Bestandteil der weiteren Gespräche zwischen dem neuen Regierungsbündnis. Favoriten auf die beiden Bürgermeisterposten sind aber Martina Wild (Grüne) und Gerd Merkle (CSU). 

Sowohl die Christsozialen, als auch Bündnis 90/Die Grünen werden sich dann für Zusammenarbeit durch einen Beschluss im Bezirksvorstand bzw. im Rahmen einer schriftlichen Mitgliederbefragung den „Segen“ ihrer Parteien geben lassen.