Es ist Zeit für das Handball-Derby – TSV Friedberg erwartet Haunstetten

Alle Handballfans aus der Region können sich auf einen Kracher freuen: Das Derby zwischen dem TSV Friedberg und dem TSV Haunstetten am Samstag ab 20 Uhr wird für beide Teams wegweisend sein.

Ball 4869503 1920
Symbolbild

In der Bayernliga Staffel Nord-West sind die Augsburger mit drei absolvierten Spielen an der Tabellenspitze. Nach ihrer klaren Niederlage zum Auftakt gegen Waldbüttelbrunn gewannen sie gegen Rimpar 2 und Roßtal. Friedberg hat erst einen Erfolg nach drei Spieltagen, kann aber den Nachbarn mit einem Sieg am Samstag einholen.

Die Mannschaft aus dem Augsburger Süden spielt eine offensive 3-2-1- Deckung, die versucht, den Spielfluss des Gegners mit zahlreichen kleinen Fouls zu stören. Die beiden Anführer in der Offensive sind Alexander Horner und der frühere Friedberger Maxi Schnitzlein. Diese eher kleinen, wendigen Spieler versuchen mit Ballstafetten und schnellen Durchbrüchen zum Torerfolg zu kommen.

„Es wird unsere Aufgabe sein, diese beiden Schlüsselspieler zu stoppen“, sagte Friedbergs Trainer Andreas Dittiger. „Das Spiel am Samstag ist ein wegweisendes für uns, mit einem Heimsieg könnten wir unser Punktekonto ausgleichen und den Rivalen aus Haunstetten einholen. Dazu brauchen wir aber auch wieder die tolle Stimmung in der Halle wie am letzten Wochenende. Die Fans haben meine Jungs gepusht, diese Anfeuerung von den Rängen wäre auch für das Derby sehr wichtig.“

Friedberg geht mit einem unveränderten Kader in die Begegnung. Bis auf die beiden Langzeitverletzten Tom Cada und Manuel Scholz ist die Mannschaft in Bestbesetzung. Sicherlich wird Haunstetten seine große Fanbasis mobilisieren können, die Friedberger Halle könnte gut besucht sein am Samstagabend.

Friedberg 2 reist nach Günzburg

In Günzburg geht es weiter für die Friedberger Zweite. Sie trifft ab 19.30 Uhr auf die Reserve des Drittligisten.

Günzburg 2 hat in der Bezirksoberliga bislang beide Partien für sich entscheiden können. Die Mannschaft des VfL ist somit in der Staffel einer der Favoriten für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Friedberg hat hingegen noch keine Begegnung gewinnen können. Die junge Mannschaft hat auch ihr zweites Saisonspiel verloren, am letzten Sonntag hielt sie aber lange mit im Derby gegen Aichach.

„Das letzte Spiel haben wir auch wegen unseres schlechten Starts verloren“, sagte Trainerin Sandy Mair. „Das darf uns gegen Günzburg nicht passieren. Unser nächster Gegner spielt eine offensive 3-2-1- Abwehr und hat eine schnelle, wurfstarke Mannschaft. Da müssen wir von Beginn an hellwach sein.“

Die Herzogstädter fahren mit einer anders besetzen Mannschaft nach Günzburg. Oliver Apel ist beruflich bedingt weggezogen und hat den Verein verlassen. David Seidler ist nach seiner Verletzung gegen Aichach noch nicht wieder fit. Max Maas fehlt ebenfalls. Dafür sind Konrad Jehle, Daniel Herrmann und Benni Baur aus der A- Jugend neu mit dabei.

Die Drittliga-Reserve des VfL ist sicherlich aufgrund ihrer letzten Resultate favorisiert, aber die junge Friedberger Mannschaft muss sich trotzdem nicht verstecken beim schwäbischen Rivalen.

 

Domenico Giannino