Es reicht noch nicht ganz | Augsburger Panther verlieren auch gegen Schwenningen

Auch am zweiten Spieltag gab es für die Augsburger Panther nicht mehr als Lob zu holen. Zu mehr reichte es auch heute nicht. Im Heimspiel gegen Schwenningen gab es eine knappe 2:3-Niederlage für den AEV.

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Dennis Miller durfte sich über sein erstes DEL-Tor freuen, am Ende jubelten aber doch wieder die anderen | Foto: Siegfried Kerpf

Diese Saison könnte das Motto der Augsburger Panther „Jugend forscht“ lauten. So viele junge Spieler wie schon lange nicht mehr bekommen beim AEV ihre Chance. Im heutigen ersten Heimspiel der noch jungen Saison sorgte eben einer dieser Spieler für sein Ausrufezeichen.

Miller mit erstem DEL-Tor

Der 21-jährige Dennis Miller, im letzten Jahr nur mit 4 Einsätzen in der DEL, hatte für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gesorgt. Nach einem sehenswerten Zuspiel des starken Sternheimer hatte er per Direktabnahme sein erstes Tor im Eishockey-Oberhaus erzielen können. Nur knapp 40 Sekunden zuvor waren die Gäste durch einen Nachschuss von Bourke in Führung gegangen (27.). Die schnelle Antwort hatte den Panthern Rückenwind gegeben, die nun versuchten selbst in Führung zu gehen. Druckvoll arbeitete sich das Team von Trainer Tray Tuomie immer wieder Richtung Gästetor, konnte sich dort aber nicht entscheidend durchsetzen. Nach einem Scheibenverlust im Schwenninger Drittel ging es kurz vor der zweiten Pause schnell in die andere Richtung. MacQueen fand Turnbull an der Augsburger blauen Linie lauernd, der Kapitän der Wild Wings nützte die Konterchance zum 1:2 (38.).

Es reichte nicht ganz

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Schwarzwälder, durch die erneute Führung bestärkt, wieder das Heft des Handelns. Augsburg gab aber nicht auf und kam durch Lamb zum Ausgleich. Der Kapitän hatte den starken SERC-Schlussmann Eriksson per Nachschuss überwinden können. 2:2, war heute für die Panther etwas drin? Leider nein, musste man aus Augsburger Sicht nach dem Spiel feststellen. Knapp drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit konnte Tylor Spink die Punkte für die Gäste einfahren. Augsburg zeigte – wie auch schon in München – phasenweise gute Anlagen, ist am Ende aber dann doch noch einen Schritt von einem Sieg entfernt. Wie in der Landeshauptstadt musste man sich mit 2:3 geschlagen geben. Die jungen Spieler aber scheinen aber ihre Chance erkannt zu haben. Man darf gespannt sein, was in dieser besonderen Saison noch alles passiert.

AEV: Roy, Keller – Lamb, Haase, Tölzer, Valentine, Rogl, Bergman, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Holzmann, Kharboutli, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Clarke, Max Eisenmenger, Miller Lambacher, Hafenrichter

Tore:

Strafzeiten: Augsburg 8 – Schwenninngen 8

Zuschauer: 0 (keine Zuschauer erlaubt)