Es zieht sich durch wie ein roter Faden: Die Augsburger Panther leisteten sich auch gegen Bremerhaven zahlreiche katastrophale Fehler. Die Nordlichter nützten dies gnadenlos aus. 0:4 hieß es am Ende aus Sicht des AEV.

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Die Panther rutschen gegen Bremerhaven aus | Foto: Wolfgang Czech

Nach dem Freitagssieg gegen Iserlohn hatten es die Augsburger Panther am Sonntagabend mit den Fischtown Pinguins zu tun bekommen. Der AEV kam gegen das Topteam von der Nordsee gut in die Partie und in der 11. Spielminute zum ersten Treffer. Sapponari hat den Puck an die Hand bekommen, von wo er ins Netz flog. Nach Videostudium wurde das Tor aber nicht gegeben, wegen Torhüterbehinderung. Eine wunderliche Entscheidung. Statt in Führung zu liegen mussten die Panther so wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Bremerhaven hatte wenige Augenblicke durch Vikingstad das 0:1 erzielen können.

Fehler über Fehler

Augsburg hatte in der Folge immer wieder Probleme im Spielaufbau, auch an diesem Abend war die Fehlerquote wieder einmal viel zu groß. Es dauerte aber bis über die Spielmitte, bis die Pinguins den meist gut reagierenden Keller erneut bezwingen konnten. Mauermann konnte den Endras-Vertreter. Während der AEV seine wenigen guten Chancen liegen ließ, zeigten sich die Gäste weiterhin gnadenlos effizient. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Rogl im Spielaufbau stand des 0:3, weil die Urban für die Pinguins den Konter eiskalt nützen konnte.

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Keller stand oft im Mittelpunkt | Foto: Wolfgang Czech

Insgesamt zu wenig

Insgesamt war es zu wenig, was die Augsburger Panther auf das Eis bekamen. Als Coach Peter Russel vier Minuten vor dem Ende alles auf eine Karte gesetzt und Keller zugunsten eines weiteren Feldspielers gezogen hatte traf Tyrväinen zum Endstand ins verwaiste Gehäuse.

Hatte eine ähnlich fehlerbehaftete Leistung am Freitag gegen Kellerkind Iserlohn noch einen Sieg gebracht, musste man sich eingestehen, dass gegen andere Gegner in dieser Art und Weise nichts zu holen ist. Beim Blick auf die nächste Ansetzung, kann man da böses erahnen. Bereits am Dienstag gastiert man bei in der Champions Hockey League begeisternden Straubingern, am Donnerstag kommt Wolfsburg ins Curt-Frenzel-Stadion.