„Es wird eine schwere Aufgabe“ | Der FC Augsburg empfängt Eintracht Frankfurt

Nach der Länderspielpause geht es heute für den FC Augsburg in der Bundesliga weiter. Gegen Eintracht Frankfurt soll der erste Saisonsieg her. Kein leichtes Unterfangen.

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Foto: Wolfgang Czech

    

Der Saisonstart des FC Augsburg ging daneben. Aus den ersten drei Saisonspielen gab es für den FCA nur einen einzigen Punkt gegen Aufsteiger Union Berlin. Die Leistungen waren dabei teils erschreckend. „Das wir mehr Punkte brauchen wissen wir auch intern. Das Thema müssen wir angehen. Im ersten Heimspiel konnten wir einen Punkt holen, jetzt das zweite Heimspiel wollen wir gewinnen. Da wollen wir den Dreier.“, ist sich FCA-Coach Martin Schmidt der Ausgangslage vor dem heutigen Spiel gegen Eintracht Frankfurt bewusst.  Hoffnung auf Besserung brachte dafür ausgerechnet die zweite Halbzeit in Bremen am letzten Spieltag. Nach der frühen gelb-Roten Karte gegen Lichtsteiner zeigten die Schwaben wieder alte Tugenden. Durch großen Kampf war man einem Punktgewinn an der Weser nahe gekommen. Gereicht hat es am Ende nicht.

Die Länderspielpause in der vergangenen Woche kam da gelegen, gab Sie Trainer Martin Schmidt doch die Möglichkeit weiter an den Abläufen zu arbeiten. „Wir haben die Pause genützt. Die Einheiten waren intensiv und haben uns nach vorne gebracht“, so der Cheftrainer. Beim Test gegen den Schweizer Zweitligisten Schaffhausen (1:1) war von einer Besserung aber noch nicht viel zu sehen. Natürlich wurde zuletzt weniger beachteten Spielern Einsatzzeit gegeben, doch gerade im Offensivspiel zeigte sich Augsburg in dieser Partie zu ideenlos und ungefährlich.

Defensivverbund muss gegen starke Offensive funktionieren

Heute gegen die Frankfurter Eintracht wird man in erster Linie wohl auf „safety first“ setzen. Der wacklige Defensivverbund muss nach neun Gegentoren aus den ersten drei Spielen unbedingt an Sicherheit gewinnen. Trotz der Abgänge von Jovic (Real Madrid), Rebic (Inter Mailand) und Haller (West Ham) sind die Hessen gerade in der Offensive weiter stark aufgestellt. Schmidt: „Die Eintracht ist nach vorne nicht schwächer geworden“. Mit Dost (Sporting Lissabon) und André Silva (zuletzt Sevilla) kamen zuletzt Akteure an den Main, die dem FCA heute reichlich Arbeit bereiten können.

Das Lichtsteiner nach seinem Platzverweis in Bremen fehlen wird, kommt dies eher ungelegen. Für den Routinier könnten Jedvaj oder auch Framberger auflaufen. Das Eigengewächs konnte nach langer Verletzungspause gegen Schaffhausen wieder mitwirken.

Erfolgserlebnis wird als Initialzündung benötigt

Wie Augsburgs Schmidt erwartet auch Eintracht-Trainer Adi Hütter ein intensives Spiel: „Es wird eine kampfbetonte Partie zwischen zwei Teams, die nach vorne spielen wollen. Im Angriff wird es besonders auf den formstarken Vargas und Niederlechner ankommen. Gregoritsch wird nach zuletzt schwachen Leistungen wohl nochmals eine Bewährungschance bekommen. Nur wenn alles funktioniert kann es heute mit einem Erfolgserlebnis, wie beim Schmidt-Debüt im Frühjahr, klappen. Damals konnte man mit 3:1 bei der SGE siegen. Heute wäre ein Sieg, wie bei dem Spiel vor einigen Monaten, eine wichtige Initialzündung. Ob es klappt zeigt sich ab 15:30 Uhr.

Die voraussichtliche Aufstellung

Koubek – Jedvaj, Suchy, Uduokhai, Max – Baier – Khedira, Gregoritsch – Richter, Vargas – Niederlechner