Es wird wieder Handball gespielt – Die Damen des Kissinger SC müssen gegen München-Ost ran

Der Handballsport beginnt auch im Landkreis am ersten Oktoberwochenende. Im ersten Saisonspiel der Landesliga treffen die Damen des Kissinger SC am Samstag ab 20 Uhr auf München-Ost.

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Symbolbild

Die Oberbayern standen beim Abbruch der letzten Saison mit lediglich vier Zählern am Tabellenende. Kissing hingegen hatte einen Lauf erwischt: Mit acht Siegen aus neun Spielen von Mitte Dezember bis Anfang März waren die Damen bis auf vier Zähler an die Aufstiegsplätze heran gekommen. Doch die Kissinger Mannschaft hat sich inzwischen ziemlich verändert.

Die beiden Veteranen Irmi Kefer und Becki Gottwald haben das Team verlassen. Fünf A – Jugendliche, die in der letzten Spielzeit in der Landesliga um den Titel mitmischten, sind dafür neu im Kader. Auch die 24-jährige Jenny Holthausen, die mit einem Zweitspielrecht für den KSC antreten darf, ist zum Saisonstart gleich mit dabei. Sie spielt zudem für einen Verein in der württembergischen Oberliga und wird nicht bei jedem Spiel des KSC mitmachen können.

In die Paartalhalle dürfen jetzt maximal 100 Zuschauer. Diese müssen sich vorher über eine App anmelden und ihre Kontaktdaten hinterlegen. Aufgrund der strengen Hygieneregeln sind mehr Zuschauer nicht zugelassen. Mehr Informationen lassen sich auf der Homepage des KSC finden.

„Wir sind ja erst einmal überhaupt froh, dass wir vor Zuschauern spielen dürfen“, sagte Trainerin Julia Rawein. „Es ist schon lange her, dass wir Pflichtspiele im Handball absolvieren durften, wir sind alle sehr gespannt. Die Verjüngung unseres Kaders hat mit den fünf früheren A – Jugendlichen, die jetzt mit dabei sind, begonnen. Die Vorbereitung war sehr gut, hoffentlich belastet die Spielerinnen das ganze Drumherum mit Corona nicht zu sehr.“

Domenico Giannino