„Escobar“ – Deutscher Sportkultur Preis an Augsburger Gemeinschaftsproduktion

Gestern Abend wurde das rund siebenminütige Hörspiel „La vida no termina aquí“ von Simon Schneider, das sich mit dem Mord an dem kolumbianischen Nationalspielers Andrés Escobar auseinandersetzt, mit dem Deutschen Fußball Kulturpreis 2014 in der Kategorie „Hörspiel“ ausgezeichnet.

Unbenannt-escobar "Escobar" - Deutscher Sportkultur Preis an Augsburger Gemeinschaftsproduktion Kunst & Kultur News Sport Deutscher Sportkultur Preis Escobar Simon Schneider | Presse Augsburg
Screenshot Youtube

In „La vida no termina aquí“ („Das Leben endet hier nicht“) schildert der damalige Kapitän der kolumbianischen Mannschaft die dramatischen Ereignisse während der FIFA Fußball-WM 1994, die mutmaßlich zu seiner Ermordung führten.

Simone_Schneider-300x248 "Escobar" - Deutscher Sportkultur Preis an Augsburger Gemeinschaftsproduktion Kunst & Kultur News Sport Deutscher Sportkultur Preis Escobar Simon Schneider | Presse Augsburg
Simon Schneider realisierte „Escobar“

Realisiert wurde „La vida no termina aquí“ von Simon Schneider (Augsburg-Berlin) und Heiko Schlachter von audiobooking Tonproduktion aus Augsburg wie auch dem Londoner Sounddesigner Jolyon Greenaway. Der renommierte Schauspieler Thomas Arnold hat Escobar seine Stimme geliehen, den Text steuerte der Autor Jens Teutsch-Majowski bei. Die Augsburger Agentur Because We Care (R. Goerlich) leistete beraterische und kommunikative Unterstützung.

Der dramatische Monolog des ermordeten Fußballstars Andrés Escobar überzeugte die hochkarätig besetzte Jury (u.a. Christoph Siemes/Die Zeit, Claudia Roth/Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Günther Koch/Fußball-Kommentator) einhellig.

Die Gala zur Preisverleihung in der Nürnberger Tafelhalle, moderiert von Katrin Müller-Hohenstein, wurde am Freitag auf www.kicker.de und www.fussballkultur.org
live übertragen. Ab sofort steht das Stück auf der Homepage von Sport Schneider bereit.

cb-no-thumbnail "Escobar" - Deutscher Sportkultur Preis an Augsburger Gemeinschaftsproduktion Kunst & Kultur News Sport Deutscher Sportkultur Preis Escobar Simon Schneider | Presse Augsburg

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

———-

Die Geschichte hinter „La vida no termina aquí“
Mit dem Hörspiel realisierten Sport Schneider und audiobooking Tonproduktion die Idee, dem ermordeten kolumbianischen Nationalspieler Andrés Escobar Saldarriaga anlässlich seines 20. Todestags eine Stimme zu verleihen.

Am 22. Juni 1994 wurde Escobar durch sein Eigentor im zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber USA zur tragischen Figur: „Los Cafeteros“, die kolumbianische National-mannschaft, schied nach einer 0:2-Niederlage frühzeitig aus dem Turnier aus.

Nur zehn Tage später, am 02. Juli 1994, starb der kolumbianische Mannschaftsführer durch sechs Schüsse in seiner kolumbianischen Geburts- und Heimatstadt Medellin.

In „„La vida no termina aquí“ („Das Leben endet hier nicht“) schildert der damalige Kapitän der kolumbianischen Mannschaft die dramatischen Ereignisse während der FIFA Fußball-WM 1994, die mutmaßlich zu seiner Ermordung führten.