Einen sehr unterhaltsamen und gelungenen Eishoceky-Abend gab es am Freitag in der Buchloer Sparkassenarena zu sehen – zumindest wenn man Anhänger der heimischen Piraten ist. Denn nach einen bärenstarken Auftaktdrittel, in dem der ESV schon nach gut zehn Minuten mit 5:0 führte, behielten die Gennachstädter gegen den EV Moosburg am Ende verdient mit 9:4 (5:0, 1:3, 3:1) die Oberhand.

96-Alexander-Krafczyk ESV Buchloe bleibt nach Heimsieg über Moosburg weiter in der Spur mehr Eishockey Sport Unterallgäu ESV Buchloe Pirates EV Moosburg | Presse Augsburg
Alexander Krafczyk konnte sich als Torschütze auszeichnen

Bis auf eine kurze Auszeit im Mitteldrittel bot das Team von Norbert Zabel den Zuschauern stellenweise tolles Offensiv-Hockey und ließ sich nach drei Gegentreffern im zweiten Durchgang in den letzten 20 Minuten auch nicht wie im letzten Heimspiel gegen Haßfurt aus der Ruhe bringen. Durch den zweiten Heimsieg der Verzahnung überholten die nun auf Rang vier liegenden Buchloer den EVM auch in der Tabelle und stehen damit nur noch einen Platz hinter den begehrten ersten drei Rängen, die den Klassenerhalt bedeuten würden.

Den Grundstock für den dritten Sieg in Serie legte der ESV schon in den ersten 20 Minuten, wo man ein nahezu perfektes erstes Drittel spielte. Denn die Hausherren überrollten die Gäste zwischen der sechsten und elften Minute mit gleich fünf Toren förmlich. Den Startschuss besorgte Markus Vaitl (6.), dem nur 41 Sekunden später das 2:0 durch Martin Zahora folgte. Als die Buchloer dann gleich mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durften, legte Alexander Krafczyk das 3:0 nach (8.). Und nachdem der bis dato fast beschäftigungslose ESV-Tormann Alexander Reichelmeir einen Alleingang von David Michl entschärfte (9.), schlug es im folgenden Gegenzug das vierte Mal hinter EVM-Schlussmann Thomas Hingel ein (9.). Gästetrainer Bernhard Engelbrecht hatte nach dem 4:0 von Ladislav Marek genug und nahm erst einmal eine Auszeit. Aber auch diese und der anschließende Torwartwechsel weckten die Moosburger nicht aus ihrem Tiefschlaf in der Defensive. Schließlich erhöhte Maximilian Hermann nach noch nicht einmal elf Minuten gar auf 5:0.