Dem ESV Buchloe ist eine erfolgreicher Auftakt ins neue Jahr gelungen. Beim Tabellendreizenten fuhren die Buchloer am Freitagabend einen letztlich souveränen 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) Sieg ein, bei dem sich Piraten Schlussmann Johannes Wiedemann somit über den ersten Shutout der Saison freuen durfte. Ebenfalls großen Anteil am Auswärtsdreier hatte der dreifache Torschütze Michal Petrak, der an diesem Abend unter anderem einen neuen Mann neben sich hatte. Denn der 22-jährige US-Amerikaner Demeed Podrezov, der die Gennachstädter ab sofort im Sturm verstärken wird, feierte an diesem Abend sein Debüt im Dress der Freibeuter.

Michal Petrak
Petrak

Der Neuzugang sah jedoch in einem eher unspektakulären ersten Drittel einen eher verhalten Start auf beiden Seiten. Beide Kontrahenten legten erst einmal Wert auf eine geordnete Defensive und so war das vermeintliche 1:0 durch Alexander Krafczyk erst einmal einer der ganz wenigen Höhepunkte der Partie (3.). Doch die frühe Führung wurde zurecht aberkannt, da Krafczyks Schläger bei einem abgefälschtem Spindler-Schuss etwas zu hoch war und das Tor wegen „Hohen Stocks“ folglich nicht zählte. Nach knapp zehn Minuten hatte dann Robert Wittmann die nächste nennenswerte Chance, doch aus der Drehung verpasste er ebenso, wie die Waldkraiburger auf der Gegenseite mit ihrer ersten guten Möglichkeit. In einem sehr ausgeglichenen Auftaktdrittel gingen nach 15 Minuten dann aber die Piraten in Front. Michal Petrak bekam im Slot die Scheibe und ließ per Rückhand Kevin Yeingst im Löwen-Tor anschließend keine Abwehrchance (15.).

Mit dem knappen Vorsprung der Pirates ging es auch ins zweite Drittel, das zunächst für die etwa 330 Zuschauer ebenfalls kaum zwingende Abschlüsse bereit hielt. Beide Torhüter waren hier weiterhin jeweils aufmerksam auf ihrem Posten. Nach 29 Minuten klingelte es dafür aber gleich doppelt und zwar im Löwen-Gehäuse. Erst hatte Markus Vaitl einen Konter der Piraten zum 2:0 abgeschlossen, nachdem er von Christian Wittmann bedient einen EHC-Verteidiger sehenswert vernascht hatte. Und nur ganze 19 Sekunden später erhöhen die Rot-Weißen gar auf 3:0. Über Neuzugang Podrezov und Alexander Krafczyk kam die Scheibe zu Michal Petrak, der völlig alleingelassen im Slot mit einem Doppelschlag seinen zweiten Torerfolg erzielte. Obwohl Waldkraiburg daraufhin seine Auszeit nahm, gehörten auch die folgenden Wechsel klar der Freibeutern, die aber den vierten Treffer liegen ließen. Bis zur Pause hatten beide Teams im Powerplay nochmals die Gelegenheit zu treffen, doch es blieb beim 3:0, da die ESV-Defensive bis dato über weite Strecken einen relativ sattelfesten Eindruck gegen aber doch recht zahnlose Löwen machte.

Diese kamen im letzten Durchgang zumindest nochmal etwas verbessert und druckvoller aus der Kabine, doch Johannes Wiedemann sollte an diesem Abend nicht zu überwinden sein. Statt dem Anschlusstreffer machte das dritte Tor von Michal Petrak nach 48 Minuten schließlich alles klar, bei dem Yeingst allerdings nicht all zu gut aussah. Den Schlusspunkt setzte abschließend noch Alexander Krafczyk in Überzahl, als er per Direktabnahme zum 5:0 Endstand satt in den Winkel traf.