ESV Buchloe will gegen Pfaffenhofen den ersten Heimsieg der Saison

Zu Hause läuft es noch nicht ganz rund. Das lässt sich nach vier Spieltagen und sechs Punkten für den ESV Buchloe in der Eishockey-Bayernliga bilanzieren. Denn während man in Kempten und Ulm schon zweimal auswärts auf fremdem Eis siegreich war, lässt der erste Erfolg auf heimischem Eis bisher noch auf sich warten. Die nächste Möglichkeit dies zu ändern haben die Piraten nun am Freitag, wenn ab 20 Uhr der EC Pfaffenhofen in der Sparkassenarena gastiert. Zwei Tage später haben die Gennachstädter dann notgedrungen spielfrei. Denn die ursprüngliche angesetzte Auswärtspartie beim EHC Königsbrunn wurde von Seiten des EHC abgesagt. Grund sind mehrere Corona-Fälle im Team der Pinguine. Die Begegnung wird am Donnerstag 23. Dezember um 20 Uhr nachgeholt.

Michal Petrak
Petrak und seine Kollegen hoffen auf den Heimsieg

Komplett verkorkste Auftritte waren es bisher keinesfalls, die die Zuschauer in der Buchloer Sparkassenarena gesehen haben. Gegen Schongau und Erding hielten die Buchloer immer gut mit, am Ende stand man aber jeweils ohne Zählbares da. Ärgerlich, denn eigentlich will man seine Punkte ja vor allem vor eigenem Anhang einfahren. Und vor allem auch ärgerlich, weil man in beiden Partien mit besserer und effektiverer Chancenverwertung nicht unbedingt als Verlierer vom Eis hätte gehen müssen. Doch das Ärgern über die vergangenen beiden Heimspiele dürfte ESV-Trainer Christopher Lerchner schnell abgehakt haben. Er und sein Team blicken nun nach Vorne und wollen am Freitag gegen die Eishogs Pfaffenhofen den nächsten Anlauf mit den Piraten-Fans im Rücken starten – zumal es ja das einzige Spiel des Wochenendes sein wird.

Die Voraussetzungen für den ersten Heimerfolg der Spielzeit scheinen beim Blick auf die Tabelle dabei durchaus machbar, schließlich kommt mit dem ECP der bislang punktlose Vorletzte in die Sparkassenarena. Doch unterschätzen darf und wird man die Eishogs sicher nicht, dafür wird Coach Lerchner sicher sorgen. Denn die Oberbayern haben nach dem verkorksten Start sicherlich reichlich Wut im Bauch und wollen ihrerseits die ersten Punkte einfahren. Ein Grund für die bisherigen vier Niederlagen gegen Waldkraiburg (2:4), Klostersee (2:6), Kempten (0:5) und Schweinfurt (2:5) ist mit Sicherheit, dass man in der Vorbereitung den Rücktritt von Trainer Elmar Boiger hinnehmen musste, der das Team erst im Frühjahr übernommen hatte. Dass Qualität im nun trainerlosen Team vorhanden ist steht außer Frage. Mit Thomas Hingel wurde starker Torwart geholt und mit Nick Endress ein brandgefährlicher Torjäger vom Oberligisten Riessersee an die Ilm zurückgelotst, der in den vier Partien schon drei Tore und drei Assists erzielt hat. An die letzten Duelle gegen die Pfaffenhofener haben die Buchloer aber recht gute Erinnerungen. Denn zuletzt traf man im März 2019 im Landesliga-Meisterschaftsfinale aufeinander, das die Freibeuter ja bekanntermaßen für sich entscheiden konnten.

chs