Der ESV Kaufbeuren musste am Freitagabend eine Auswärtsniederlage bei den Selber Wölfen hinnehmen. Trotz einer späten Aufholjagd unterlagen die Joker mit 2:3 und blieben damit ohne Punkte. Die Selber, die sich in den letzten Wochen mit namhaften Neuzugängen verstärkt hatten, zeigten von Beginn an eine starke Leistung und verdienten sich den Sieg.
Früher Rückstand für die Joker
Die Kaufbeurer starteten mit leichtem Übergewicht in die Partie und kamen durch Dani Bindels zu einer guten Chance. Doch ab der fünften Minute übernahmen die Wölfe das Kommando. Josh Windqvist und Ryan Smith scheiterten zunächst noch an ESVK-Goalie Daniel Fießinger, doch in der siebten Spielminute war es dann so weit: Daniel Schwamberger nutzte eine Unordnung in der Abwehr und traf zum 1:0 für Selb.
Der ESVK konnte in der Folge ein Powerplay nicht nutzen und blieb offensiv harmlos. Stattdessen erhöhten die Wölfe kurz vor Drittelende auf 2:0 – Ryan Smith setzte den Puck in der 18. Minute in den linken Torwinkel.
ESV Kaufbeuren weiter unter Druck
Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild kaum. Selb blieb das aktivere Team und hatte mehrfach Pech mit Aluminiumtreffern. Der ESVK leistete sich hingegen ungewöhnlich viele Scheibenverluste und musste sich mehrfach bei Daniel Fießinger bedanken, der Schlimmeres verhinderte.
In der 34. Minute nutzten die Hausherren schließlich ein Powerplay – ein abgefälschter Schuss von Ryan Sproul bedeutete das 3:0 für Selb. Weitere Chancen der Gastgeber blieben ungenutzt, und so hielt Kaufbeuren den Rückstand in Grenzen. Kurz vor der zweiten Pause keimte dann Hoffnung auf: Jere Laaksonen verkürzte nach einem starken Zuspiel von Colby McAuley auf 3:1.
Spannende Schlussphase ohne Happy End
Der Schlussabschnitt begann mit einer Strafe gegen die Joker, doch sie überstanden das Unterzahlspiel schadlos. In der 44. Minute gelang dem ESVK dann der Anschlusstreffer: Ryan Valentini setzte Alex Thiel perfekt in Szene – 3:2.
Die Allgäuer drängten nun auf den Ausgleich und erhielten mehrere Überzahlchancen. Doch das Powerplay blieb an diesem Abend ungefährlich, und so verstrichen die Minuten ohne den ersehnten dritten Treffer. In den Schlusssekunden nahm der ESVK den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch es blieb beim 3:2 für Selb.
Heimspiel gegen Crimmitschau am Sonntag
Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr geht es für Kaufbeuren weiter – dann empfängt das Team die Eispiraten Crimmitschau in der energie schwaben arena. Tickets sind online, in der Geschäftsstelle sowie an den Abendkassen erhältlich.


