Der ESV Kaufbeuren musste sich am 49. Spieltag der DEL2 vor 2.401 Zuschauern in der energie schwaben arena den Krefeld Pinguinen mit 2:4 geschlagen geben. Trotz einer kämpferisch starken Leistung reichte es nicht für Punkte gegen den Tabellenvierte.
Bereits nach zwei Minuten lief Alexander Weiß über die linke Seite an und überraschte Daniel Fießinger mit einem Schuss aus spitzem Winkel – die Scheibe fand ihren Weg zum 0:1 ins Tor. Kurz darauf geriet Kaufbeuren weiter in Bedrängnis, als Jacob Lagacé nach einem harten Check gegen Christian Kretschmann eine fünfminütige Strafe erhielt. Die Pinguine konnten ihre Überzahl nicht nutzen, trafen jedoch zweimal das Gestänge.
Den Ausgleich erzielte der ESVK in Überzahl: Colby McAuley wurde von Jamal Watson in Szene gesetzt und traf glücklich zum 1:1. Doch Krefeld schlug schnell zurück – nach einer schönen Kombination schloss Max Newton (17.) mit einem platzierten Schuss zur 1:2-Führung ab. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Krefeld baut die Führung aus
Auch das zweite Drittel begann schlecht für die Joker. Nach einer Kaufbeurer Offensivaktion konterten die Gäste schnell – Mike Fischer (22.) nutzte den Abpraller nach einem Schuss von Marcel Müller und stellte auf 1:3.
Trotz einer zweifachen Überzahl gelang es Kaufbeuren nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Stattdessen nutzte Krefeld eine Überzahlsituation: Davis Vandane (34.) setzte einen Direktschuss in den Winkel und erhöhte auf 1:4.
Kurz vor Drittelende durfte Kaufbeuren noch einmal im Powerplay ran – erneut bediente Jamal Watson Colby McAuley, der mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck auf 2:4 verkürzte.
Trotz Kampfgeist kein Happy End für den ESVK
Im Schlussdrittel startete der ESVK druckvoll und kam zu mehreren guten Abschlüssen. Doch die Krefelder Defensive stand sicher und ließ kaum gefährliche Chancen zu.
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Die Joker gaben nicht auf, verteidigten mit vollem Einsatz und hatten in eigener Unterzahl sogar die große Chance auf den Anschlusstreffer: Sami Blomqvist scheiterte jedoch an Julius Schulte im Krefelder Tor.
Drei Minuten vor Spielende nahm Leif Carlsson eine Auszeit und ersetzte Torhüter Daniel Fießinger durch einen zusätzlichen Feldspieler – doch der erhoffte Treffer blieb aus. Damit blieb es beim 2:4-Endstand.


