Die schwäbischen Gemeinden Dietmannsried, Graben, Hawangen, Heimenkirch, Immenstadt i. Allgäu, Kaufbeuren, Kleinaitingen, Lauben, Ottobeuren, Scheidegg und Ziemetshausen werden im Rahmen der Initiative Wifi4EU mit kostenlosem WLAN versorgt.

Der Europaabgeordnete Markus Ferber dazu: „Ich habe diese Initiative von Beginn an unterstützt und alle schwäbischen Gemeinden ermuntert, sich zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass gleich elf Gemeinden ausgewählt wurden. So kommt Europa und europäische Förderung direkt in Schwaben an.“

Die Initiative fördert kostenloses W-LAN an öffentlichen Plätzen wie Parks, Bibliotheken oder an öffentlichen Plätzen. Die Gemeinden erhalten jeweils 15.000 € für die Einrichtung von Hotspots, die den Zugang zu kostenlosem Internet ermöglichen. Die Gemeinden haben eineinhalb Jahre Zeit, den Internetzugang einzurichten und verpflichten sich für einen Zeitraum von drei Jahren WLAN mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu garantieren. „Gerade für den ländlichen Raum ist die Förderung eine tolle Möglichkeit. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor“, so der Europaabgeordnete.

Nächste Bewerbungsrunde noch in diesem Jahr

Bis 2020 sollen etwa 8.000 Orte in ganz Europa mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Insgesamt werden 120 Millionen Euro dafür bereitgestellt. Letztes Jahr sind bereits 2.800 Gemeinden gefördert worden, dieses Jahr sind es 3.400. „Noch dieses Jahr wird es wieder eine Möglichkeit geben, sich zu bewerben“, versichert Ferber. Er betont: „Ich ermuntere alle schwäbischen Gemeinden, die noch nicht von der Initiative profitiert haben, sich zu bewerben. Auch Gemeinden, die sich bereits beworben hatten, können sich erneut bewerben.“