EU-Ratspräsident kondoliert nach Gewalttat von Hanau

EU-Ratspräsident Charles Michel hat nach der tödlichen Gewalttat im hessischen Hanau kondoliert. „Der sinnlose Verlust von Menschenleben ist eine Tragödie – egal wo er vorkommt“, teilte Michel am Donnerstagmorgen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Nach dem schrecklichen Angriff sind wir in Gedanken bei den Menschen in Hanau.“

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Den Angehörigen und Freunden der Opfer drückte er sein Beileid aus. Zuvor hatte bereits Regierungssprecher Steffen Seibert seine Bestürzung über die Tat ausgedrückt. „Die Gedanken sind heute morgen bei den Menschen in Hanau, in deren Mitte ein entsetzliches Verbrechen begangen wurde“, schrieb er auf Twitter.

Tiefe Anteilnahme gelte den betroffenen Familien, die um ihre Toten trauerten. „Mit den Verletzten hoffen wir, dass sie bald wieder gesund werden“, so Seibert. In Hanau waren am Mittwochabend insgesamt elf Personen ums Leben gekommen. Neun Personen starben durch Schüsse an zwei Tatorten – offenbar zwei Shisha-Bars.

An einer Wohnanschrift im Stadtteil Kesselstadt wurden später zwei weitere Leichen entdeckt – darunter auch der mutmaßliche Täter.