Eurofighter-Absturz: Union fordert mehr Geld für Flugstunden

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Henning Otte (CDU), hat nach dem Absturz von zwei Eurofightern in Mecklenburg-Vorpommern mehr Geld für Flugstunden und bessere Prüfungsintervalle gefordert. Nur so könne die Ausrüstungs- und Ausbildungssituation verbessert werden, sagte Otte am Dienstag im Deutschlandfunk. Der CDU-Politiker verteidigte den Eurofighter gegen Kritik.

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„Der Eurofighter ist ein herausragend gutes Flugzeug.“ Er verwies auf die zahlreichen absolvierten Flugstunden seit 2004 und die professionelle Ausbildung der Soldaten. Dass nicht immer alle Flugzeuge zur Verfügung stünden, liege an den hohen Sicherheitsanforderungen und den Einsätzen im Baltikum.

„Im Ernstfall wäre jeder Eurofighter sofort einsatzbereit“, so Otte. Er warnte vor voreiligen Spekulationen über technische Mängel der Flugzeuge. Eine Einstellung der Übungsflüge in Nähe bewohnter Ortschaften sieht er kritisch. „Die Bundeswehr muss dort üben, wo sie im Bedarfsfall auch verteidigt.“

Auch Flüge mit Munition an Bord müssten weiterhin durchgeführt werden.