Europaabgeordnete Noichl sprach beim Neujahrsempfang der SPD in Haunstetten

Auch in diesem Jahr hat der SPD-Ortsverein Haunstetten-Siebenbrunn zu seinem Neujahrsempfang in den Ruhesitz Wetterstein eingeladen.

Neujahrsempfang2019
Michael List, Bülent Gecgüner, Maria Noichl (MdEP), Stadträtin Margarete Heinrich, Ortsvereinsvorsitzender Harald Eckart und Altstadträtin Christa Stephan

Viele Besucher konnten der SPD Vorsitzende Harald Eckart und seine Stellvertreter, Margarete Heinrich, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Altstadträtin Christa Stephan und Bülent Gecgüner begrüßen: Vertreter von Vereinen und Initiativen, die Bezirksräte Volkmar Thumser und Wolfgang Bähner, den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Augsburger Stadtrat Florian Freund mit den Stadträtinnen Angela Steinecker und Sieglinde Wiesznewski sowie die Gastrednerin Maria Noichl aus dem Europäischen Parlament.

„Suche Frieden und jage ihm nach“. Mit diesen Worten aus dem Psalm 34 eröffnete der Vorsitzende des SPD-OV Haunstetten Harald Eckart den diesjährigen Neujahrsempfang. Neben den aktuellen Haunstetter Themen, die sich der Ortsverein für 2019 vorgenommen hat, ging es auch um den Begriff des friedlichen Miteinanders vor Ort, aber auch im Ganzen. Wichtige Themen in Haunstetten, denen sich der SPD-Ortsverein in den nächsten Monaten widmen will, seien der Schutz der Flugplatzheide, die Verkehrssituation beispielsweise an der alten B17 und der Inninger Straße und die Belastung der Anwohner durch Kleintransporter und LKW. Die SPD in Haunstetten hat auch den Beschäftigten von Fujitsu die Solidarität versichert. Bei einem Werksbesuch haben Stadträtin Heinrich und Vorsitzender Eckart erfahren, dass die Werksschließung viele einfache Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich betrifft. Hier sind viele Arbeitnehmer und vor allem auch Arbeitnehmerinnen aus dem lokalen Umfeld betroffen. „Wir müssen an die soziale Verantwortung auch ausländischer Unternehmer appellieren und wir müssen auch zusehen, dass die Stadtpolitik den Industriestandort Augsburg erhält, denn auf die vielen Industriearbeitsplätze könne wir nicht verzichten“, so Eckart. Weitere aktuelle Themen seien die Gestaltung des Neubaugebiets Haunstetten Südwest und die Kinderbetreuung im Stadtteil.

Von seinem Ausgangsgedanken, dass der Frieden im kommenden Jahr mit besonderem Einsatz gesucht werden muss, spannte Eckart den Bogen zur diesjährigen Hauptrednerin, der bayerischen Spitzenkandidatin für die Europawahl: Maria Noichl: „Denn gerade Frieden ist das Fundament eines funktionierenden Europas. Die Demokratie ist ein kostbares Gut, das es zu schützen gilt. Deswegen brauchen wir in Europa eine gerechte Steuerpolitik, eine nachhaltige Umwelt- und Wirtschaftspolitik und eine menschenwürdige Sozialpolitik. Dafür steht die Sozialdemokratie.“ Beispiele für besonders wichtige Politikfelder, für die sich Maria Noichl auch in der nächsten Ratsperiode der EU einsetzen will seien der weltweite Schutz des natürlichen Bodens, eine gerechte Handelspolitik und ein tragfähiger Afrika-Plan, der diesem Nachbar-Kontinent eine friedliche, eigenständige demokratische Zukunft ermögliche.

Für die Bereitstellung des angenehmen und festlichen Rahmens im Ruhesitz Wetterstein bedankte sich Eckart bei den Mitarbeitenden mit Pralinen und mit einer Flasche Wein beim Leiter Robert Krenn. Der Wein sei natürlich rot, geschmackvoll und kräftig vergaß Eckart nicht zu betonen.