Europäischer Handel will Hilfen zur Wiederbelebung von Privatkonsum

Die Präsidenten der Handelsverbände aus Deutschland (HDE), Frankreich und Italien appellieren an die EU-Kommission, im Rahmen ihres Wiederaufbauplans auch Instrumente zur Wiederbelebung des privaten Konsums vorzusehen. „Unsere Einzelhändler blicken in den Abgrund“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), über welches das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. In dem Brief machen die Verbände deutlich, dass der Einzelhandel in Europa auch nach seiner Wiedereröffnung in der Coronakrise noch weit von Normalität entfernt sei.

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Die drei Handelsverbände beobachten in ihren Märkten einen Zusammenbruch der Binnenkonjunktur. „Die Wiedereröffnung der Geschäfte allein wird nicht zu einer Rückkehr auf das Vorkrisen-Niveau führen. Niedriges Verbrauchervertrauen, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und der eingebrochene Tourismus werden in den kommenden Monaten für weiterhin geringe Umsätze sorgen“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Die Zukunft des Einzelhandels müsse jetzt gesichert werden, auch um die Verödung der Innenstädte zu verhindern. Ansonsten verlören die Stadtzentren ihre Bedeutung als Wirtschaftsstandorte. In der Folge seien dann auch die wichtigen sozialen Funktionen vitaler und gesunder Innenstädte in Gefahr, heißt es in dem Brief an die EU-Kommissionspräsidentin, über den das „Handelsblatt“ berichtet.