In einem Europa der Regionen gemeinsam für die Interessen Bayerns einzutreten ist das Ziel von Dr. Fabian Mehring, Parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, und Ulrike Müller, seiner Partiekollegin aus dem europäischen Parlament. Vor diesem Hintergrund lud der Heimatabgeordneten die bundesweite Spitzenkandidatin der FW zur Europawahl in das Augsburger Land ein. Am Mittwoch besuchten Müller und Mehring das Lechstahlwerk im Meitinger Ortsteil Herbertshofen.

IMG_4930 Europawahl | Freie Wähler Spitzenkandidatin Ulrike Müller zu Gast im Lechstahlwerk Landkreis Landkreis Augsburg News Politik Wirtschaft Dr. Fabian Mehring Europawahl Freie Wähler FW Lechstahlwerke LSW Ulrike Müller | Presse Augsburg
Standortleiter Knut Rummel, Europaabgeordnete Ulrike Müller, Unternehmensgruppen-Chef Max Aicher und Heimatabgeordneter Dr. Fabian Mehring. | Foto: Tobias Kunz

Mit dem Stahlwerk habe man ein Unternehmen vor Ort, das sich als Teil der größten Industriestiftung im Freistaat erfolgreich auf dem Weltmarkt behaupte, so Mehring stolz. Der Kontakt zur Europapolitik sei dabei unverzichtbar für die Standortsicherheit. So sieht das auch die Führung des Stahlwerks, weshalb Standortleiter Knut Rummel und Unternehmensgruppen-Chef Max Aicher sich persönlich Zeit für den Austausch mit den beiden Politkern nahmen. „Als Standort des einzigen Stahlwerks in Bayern ist unser Lechtal ein wesentlicher Eckpfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs im Freistaat. Weil vor Ort fast 80% Qualitätsstahl für die Autoindustrie produziert ist hier bei uns die Keimzelle des globalen Erfolgs von Audi und BMW“, erklärte Dr. Mehring der Europaparlamentariern Müller am Rande einer Führung durch das Werk.

Dabei betonte Mehring insbesondere, dass es sich bei der Aicher-Gruppe um ein Familienunternehmen handelt, welches der Stahlkrise besser getrotzt habe als jede Konzernstruktur: „LSW musste unter den gleichen Rahmenbedingungen arbeiten wie internationale Großkonzerne mit ausländischem Steuersitz, die in den letzten Jahren reihenweise zerschlagen wurden. Heute, wenige Jahre nach der großen Krise, investiert die Aicher-Gruppe schon wieder 100 Millionen vor Ort. Auf diese verlässliche regionale Wertschöpfung und Treue zu Standort sowie Arbeitsplätzen können wir stolz sein“, so Mehring.