Auch die schwere Auswärtsaufgabe in Amberg hat der EV Füssen mit Bravour gelöst. Durch ein hochverdientes 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) beim ERSC zieht die Mannschaft von Trainer Thomas Zellhuber in das Halbfinale der Playoffs ein, und trifft dort ab nächsten Sonntag 17.30 Uhr auf den EV Dingolfing.

SIBE0355BW EV Füssen | 4:2-Sieg in Amberg beschert Halbfinale gegen Dingolfing Augsburger Panther Ostallgäu Sport ERSC Amberg EV Füssen Wild Lions | Presse Augsburg
Foto: Benedikt Siegert

Im Vergleich zum Freitagsspiel musste diesmal der erkrankte Andrej Naumann passen, für ihn kam Tobias Meier zum Einsatz. Seine Sturmreihe setzte auch gleich die ersten Akzente, im Liegen bugsierte Simon das Hartgummi an den Schützer von Oliver Engmann, von wo aus es ins Tor trudelte. Sah der Amberger bei dieser Aktion noch unglücklich aus, so zeigte er in der restlichen Spielzeit eine absolute Klassepartie. „Engmann gegen Füssen“, spaßten die Füssener Schlachtenbummler bald, doch so unrecht hatten sie nicht. Amberg zeigte viel Einsatz und Kampfgeist, gegen die überlegenen Füssener war es jedoch nur der Leistung von Engmann zu verdanken, dass das Resultat am Ende wieder relativ knapp war. Ein halbes Dutzend Hochkaräter hielt er allein im ersten Abschnitt, zeigte dabei zwei überragende Fanghandparaden mit Prädikat „Weltklasse“ gegen Nadeau und Newhook. Nur durch eine schöne Kombination, die Tobi Meier abschloss, ließ er sich zum 1:2 überwinden. Dazwischen hatte der Slowake Flamik überraschend abgezogen und getroffen. Amberg versuchte die kurze Füssener Verunsicherung auszunutzen, und agierte noch eine Spur körperbetonter, die EVF-Cracks ließen sich aber nicht ins Bockshorn jagen.