Exhibitionist befriedigt sich vor zwei jungen Mädchen – Urteil: Geldstrafe

Im Juni des letzten Jahres kam es beim Kiosk am Hochablass zu einem unschönen Zwischenfall. Ein 47-jähriger Mann befriedigte sich vor zwei jungen Mädchen. Gegen einen Strafbefehl legte er Einspruch ein, es kam nun gestern zu einer Verhandlung.

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„Tatort Hochablass“ | Foto: Dominik Mesch

Zwei 13-jährige Schülerinnen verbrachten im vergangenen Juni ihre Freizeit, wie so viele Augsburger, am Kuhsee. Als sie mal mussten benutzen sie die Toilette beim Kiosk am Hochablass. Dies schien einem 47-jährigen Mann zu gefallen. Er stand nur einige Meter entfernt, öffnete seine Hose und onanierte. Der Angeklagte näherte sich dabei den beiden Mädchen und manipuliert unmittelbar vor ihnen weiter. Er nahm dabei in Kauf, dass die Mädchen unter 14 Jahre alt sind.

Der Anklagevorwurf lautete daher: sexueller Mißbrauch von Kindern mit exibitionistischer Handlung. Gegen den zugrundeliegenden Strafbefehl hatte der Angeklagte Einspruch eingelegt, weshalb es nun gestern zur Hauptverhandlung vor dem Augsburger Strafgericht kam. Das Gericht unter Vorsitz von Richter Walter Hell erachtete das vergehen als bewiesen an und verurteilte den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 140 Tagessätze zu je 20 Euro.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Verteidiger begehrte Freispruch. Die Staatsanwaltschaft hielt 190 Tagessätze als Geldstrafe für angemessen.