Eine Gruppe von Extremisten hat am Freitagnachmittag die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Hannover gestürmt und für chaotische Szenen gesorgt. Augenzeugenberichten zufolge kletterten mehrere Personen auf den Balkon des Gebäudes, entrollten Protest-Plakate und zündeten Bengalos. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle reagierten geschockt und verbarrikadierten sich aus Angst im Inneren des Gebäudes.
Protest eskaliert – Polizei im Großeinsatz
Die Polizei Hannover wurde gegen 16:00 Uhr alarmiert und rückte mit einem Großaufgebot an. Die Beamten sicherten das Gebäude und dessen Umgebung ab. Laut einer Polizeisprecherin handelt es sich um eine “dynamische Lage”. Die Randalierer blockierten den Zugang zum Grundstück, was die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen stellte.
Die CDU Hannover reagierte empört auf die Aktion und erstattete umgehend Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs. „Unsere Mitarbeiter waren völlig verängstigt. Solche Gewalt hat in einer Demokratie nichts zu suchen“, erklärte der CDU-Stadtchef Maximilian Oppelt.
Parolen und Forderungen der Gruppe
Die Protestierenden hängten Transparente mit politischen Botschaften auf, darunter “Knast statt Hilfe, Knüppel statt Schutz – ihr seid das Problem, nicht der ‚Flüchtlingsfluss‘“. Die genaue Identität der Beteiligten wird derzeit von den Behörden ermittelt.


