Fahrgast verhindert Vergewaltigung einer Frau in Regionalbahn nach Ingolstadt |  Mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft

Wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung wird gegen einen 37-jähriger Mann ermittelt, der am vergangenen Donnerstagabend (30.04.2020)  sexuell motiviert eine 36-jährige Frau im Zugabteil einer Regionalbahn von München nach Ingolstadt überfallen hat.

Polizei

Ein Fahrgast, der den Vorfall beobachtete, griff couragiert ein und verhinderte Schlimmeres. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der dringend Tatverdächtige am Freitag (01.05.2020) dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht München vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft gegen den Festgenommenen an.  

Wie sich im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck herausstellte, befand sich das Opfer zunächst alleine im Zugabteil der Regionalbahn von München nach Ingolstadt, als es gegen 22.30 Uhr von dem Tatverdächtigen angesprochen und sexuell bedrängt wurde. Beim Versuch der Geschädigten, aus dem Zugabteil zu flüchten, wurde die Frau vom Täter zu Boden gestoßen und massiv körperlich, teils mit Schlägen in das Gesicht, angegangen. Nur mit großer Gegenwehr und durch das couragierte Einschreiten eines aufmerksamen Fahrgastes konnte eine unmittelbar bevorstehende Vergewaltigung verhindert werden. 

Der Tatverdächtige wurde bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung der PI Dachau im Zug festgehalten und bei einem Nothalt am Bahnhof Petershausen den Einsatzbeamten übergeben. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.