Fahrradklimatest | Macht Radeln in Augsburg Spaß oder ist es eher Stress?

Macht Radeln Spaß oder ist es eher Stress? Im Rahmen des bundesweiten Fahrradklimatests 2016 sind derzeit auch die Augsburger dazu aufgerufen, die Fahrradfreundlichkeit in ihrer Stadt zu bewerten. Ein Online-Fragebogen auf der Internetseite www.fahrradklima-test.de stellt dazu 27 Fragen – unter anderem zur persönlichen Einschätzung zum Stand der Infrastruktur, zu Serviceangeboten oder zum persönlichen Sicherheitsgefühl beim Fahrradfahren. Bis zum 30. November ist eine Teilnahme möglich. Im Frühjahr 2017 werden die Ergebnisse in einem Städteranking präsentiert und die Gewinner-Städte ausgezeichnet.

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Start des gemeinsamen Fahrradcorsos der Radlnacht in der Fuggerstraße. | Foto: Ruth Plössel

Der Fahrradklimatest, den der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) durchführt, wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) in Höhe von ca. 150.000 Euro gefördert. Er findet bereits das siebte Mal statt und zeigt im Zwei-Jahres-Turnus Entwicklungen sowie Trends im Radverkehr auf. Er ist zugleich ein deutschlandweiter und regionaler Gradmesser für die Radverkehrsförderung.

Baureferent Gerd Merkle hofft, dass sich auch dieses Mal wieder viele Augsburger Radler am Fahrradklimatest beteiligen: „Unser Ziel ist es, in Augsburg immer fahrradfreundlicher zu werden. Die Ergebnisse der Umfrage sind deshalb auch ein interessanter Stimmungsbericht hinsichtlich unseres laufenden Projektes Fahrradstadt 2020.“

Beim Fahrradklimatest im Jahr 2014 war Augsburg in der Kategorie „Städte über 200.000 Einwohner“ in der Wertung vom 32. auf den 22. Platz aufgestiegen. Insgesamt waren bei der Umfrage bundesweit über 100.000 Fragebögen ausgefüllt worden. 486 Städte und Gemeinden konnten so bewertet werden.