Falsche Polizisten lassen sich von Senior Wertgegenstände an dessen Haustür übergeben

Augsburg Uni-Viertel – Am Samstag (11.09.2021), gegen 14.00 Uhr, sprachen zwei unbekannte Täter einen Senior an dessen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lilienthalstraße  an. Es gelang ihnen den älteren Herren davon zu überzeugen, dass sie seine Wertgegenstände aufgrund eines zurückliegenden Einbruches sicherstellen sowie überprüfen müssten.
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Foto: Dominik Mesch
 
Dieser übergab ihnen Bargeld und Feingoldbaren in einem Gesamtwert von mehreren tausend Euro.

Die zwei unbekannten Täter wurden wie folgt beschrieben: Beide ca. 175cm – 185cm groß und westeuropäisches Erscheinungsbild sowie bekleidet mit schwarzen Anzügen und schwarzen Handschuhen. Sie trugen keinen Mundschutz.

Die KPI Augsburg bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-3810.

Aktuell verzeichnet die Polizei im gesamten Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wieder vermehrt Betrugsversuche durch sogenannte falsche Polizeibeamte. Die Betrüger behaupten oft, dass Geld bzw. Wertgegenstände der Angerufenen nicht sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Zumeist erfolgt die Kontaktaufnahme jedoch vorher per Telefon. Erschwerend kommt hinzu, dass die Täter häufig eine spezielle Technik einsetzen, um auf der Rufnummernanzeige der Opfer die Notrufnummer 110 oder eine örtliche Behördenrufnummer anzeigen zu lassen.

Die Tipps der Polizei:
• Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Wertsachen bitten. Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertsachen an unbekannte Personen.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Geben Sie keine Auskunft zu finanziellen Verhältnissen oder Wertsachen.
• Bei geringsten Zweifeln: Fragen Sie selbst bei ihrer örtlichen Polizeiinspektion oder dem Polizeinotruf 110 nach.
• Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.

Wir bitten ausdrücklich auch um Sensibilisierung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wie man diese sowie andere Betrugsmaschen erkennt und sich davor schützen kann, ist auch im Internet unter www.polizei-beratung.de nachzulesen.

 
 
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