Familienministerin will Kurzarbeiter mit Kindern unterstützen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat zusätzliche Hilfen für Kurzarbeiter mit Kindern und geringem Kurzarbeitergeld angekündigt. Der sogenannte Kinderzuschlag für geringverdienende, berufstätige Eltern – der bis zu 185 Euro pro Kind und Monat zum eigentlichen Kindergeld beträgt – solle auch Kurzarbeitern zugänglich gemacht werden, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllten, sagte Giffey am Sonntag der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Giffey warb bei Eltern mit geringem Einkommen dafür, Anträge auf die erst ein Jahr alte und noch nicht so bekannte Zusatzleistung aus dem sogenannten „Starke-Familien-Gesetz“ zu stellen.

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Ab sofort könne der Kinderzuschlag auch ohne großen bürokratischen Aufwand über das Internet beantragt werden. Die Familienkassen würden umgehend personell in die Lage versetzt, die Anträge schnell zu bearbeiten. Giffey warb für tätige Nachbarschaftshilfe im Zeichen der Corona-Pandemie.

Die Bürger sollten Solidarität zeigen, Einkaufshilfen in der Hausgemeinschaft und ähnliches anbieten. „Das sind Dinge, die jeder tun kann“, sagte Giffey. Sie forderte außerdem, sogenannte „Schul-Clouds“ auszubauen, also digitale Speicherplätze für Lerninhalte und Hausaufgaben, „damit die Kinder noch etwas machen können in der Zeit, in der sie jetzt zuhause sind.“