Wird die historische Augsburger Wasserwirtschaft UNESCO-Welterbe? Im Juni 2014 entschied die Kultusministerkonferenz über künftige Nominierungen aus Deutschland für den Eintrag in die UNESCO-Liste und setzte die Augsburger Bewerbung zu „Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg“ auf den dritten Platz der Tentativliste.

Foto: Wolfgang Czech
Foto: Wolfgang Czech

Im Rahmen der Bewerbung lädt die Stadt Augsburg am 9. Oktober, von 13 bis 17 Uhr, Kino Liliom, Unterer Graben 1, zum 2. Symposium „Faszination Wasser – Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg“ ein. Drei Referentinnen und Referenten werden sich in ihren Vorträgen mit verschiedenen Aspekten zur Bewerbung der Stadt Augsburg als UNESCO-Weltkulturerbe befassen.

Programm:

Die Augsburger Brunnen im internationalen Rahmen
Die Augsburger Stadtväter sahen die drei großen Prachtbrunnen, die sie bei renommierten Bronzebildhauern in Auftrag gegeben hatten, im internationalen Wettbewerb großer europäischer Städte wie Rom oder Prag. War das gerechtfertigt? Wie sehen wir heute, mit dem historischen Abstand von 400 Jahren, den künstlerischen und technischen Rang der Augsburger Brunnen im europäischen Vergleich? Und welches politische Programm verfolgte die Stadt mit den Figuren ihrer Brunnen? Der Vortrag unternimmt einen Rundblick.

Vortrag von Prof. Dr. Dorothea Diemer, Vertreterin des Lehrstuhls Kunstgeschichte/Bildwissenschaft an der Universität Augsburg. Verschiedene Lehraufträge an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Salzburg.