FC Augsburg | Max-Abschied wird konkreter

Am Samstagnachmittag spielte Augsburg in Heimstetten gegen Altach und Regensburg. Was aber wirklich interessierte, war die Personalie Philipp Max. Der Linksverteidiger scheint vor seinem Abschied zu stehen.

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War das Testspiel gegen Regensburg der letzte Einsatz von Max im Augsburger Trikot? Foto: Martin

Philipp Max ist einer der besten Spieler beim FC Augsburg. Seit Jahren bearbeitet der Verteidiger die linke Außenbahn, ist dabei auch in der Offensive ein wichtiger Baustein im Spiel der Schwaben. Dies weckt Begehrlichkeiten bei anderen, zahlungskräftigen, Vereinen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit über einen Abschied des Spielers spekuliert, nun scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein.

Wie am Rande der beiden Testspiele gegen Altach und Regensburg bekannt wurde, soll ein Angebot über 7,5 Millionen € vom niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven vorliegen. Max soll dem FCA bereits sein Wechselinteresse signalisiert haben. Der Marktwert des Spielers liegt allerdings aktuell bei circa 15 Millionen €, deutlich davon abweichend wird Stefan Reuter dem Deal wohl nicht zustimmen. Die Verhandlungen haben aber erst begonnen. Wie der Augsburger Sportdirektor bestätigte befindet man sich aktuell in Verhandlungen mit den Niederländern.

Auch Iago-Berater sondiert den Markt 

Ein möglicher Wechsel von Max könnte kritisch für die Kaderplanung des FC Augsburg sein. Mit Iago steht aktuell nur ein weiterer Linksverteidiger mit Bundesligaformat zur Verfügung, doch auch der Brasilianer spielt in Gedanken mit einem Wechsel. Dem Vernehmen nach war sein Berater in den letzten Tagen zu Gesprächen beim AC Mailand in Italien. Der Max-Abschied könnte somit zwar einiges Geld in die Kasse des schwäbischen Erstligisten spülen, Trainer Heiko Herrlich allerdings vor eine schwere Aufgabe stellen.

FCA tut sich gegen Regensburg schwer

Am Samstag jedenfalls stand Max noch einmal im Test gegen Regensburg in Heimstetten für Augsburg auf dem Sportplatz. Die Begegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden. Löwen hatte erst in der Schlussphase per Elfmeter  für den FCA ausgeglichen. Bereits zuvor hatte es gegen den österreichischen SCR Altach ein 5:2 gegeben. Aus der im Vergleich zum Regensburg-Spiel komplett anderen Mannschaft stach Torjäger Alfred Finnbogason nicht nur dank zweier Tore heraus.