FC Augsburg verliert Stammspieler – Jonathan Schmid wechselt zurück nach Freiburg

Nach drei Jahren und 78 Bundesligaspielen für den FC Augsburg wird bei Jonathan Schmid kein weiterer Einsatz im FCA-Trikot dazu kommen. Der 28-jährige Franzose, der noch einen Vertrag bis 2020 besaß, wechselt ab dem 1. Juli zum SC Freiburg. Über die Ablösesumme haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

„Mein Sohn kommt in den nächsten Monaten in die Schule. Daher haben wir uns als Familie entschlossen, uns wieder Richtung Heimat zu orientieren“, begründet Jonathan Schmid seinen Wechselwunsch. „Ich habe mich beim FCA unheimlich wohl gefühlt, doch es ist für uns an der Zeit, wieder näher ans Elsass zu ziehen. Ich bedanke mich dafür, dass der FCA mir dies durch die Zustimmung zum Wechsel ermöglicht.“

„Wir bedanken uns bei Jonathan Schmid für seinen Einsatz für den FCA in den letzten Jahren. Johnny ist ein Familienmensch und hat seinen Wechselwunsch mit familiären Gründen untermauert. Da sein Vertrag nach der kommenden Saison ausgelaufen wäre und eine Verlängerung aus genannten Gründen nicht möglich war, haben wir eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung angestrebt und nun auch gefunden“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA.

Der gebürtige Straßburger war schon im Nachwuchs des SC Freiburg aktiv und machte sich dort als Bundesligaprofi einen Namen. Zur Saison 15/16 wechselte er nach Hoffenheim, von dort weiter nach Augsburg. „Der SC ist meine fußballerische Heimat und ich möchte mithelfen, dass wir hier auch weiterhin erfolgreich sind. Ich freue mich total wieder zurück zu sein und gehe die neuen Herausforderungen voller Energie und Überzeugung an.“, so Schmid.

FCA zieht Option bei Bundesligaaufsteiger

Einer geht, ein anderer könnte zurückkommen. Wie Innenverteidiger Marvin Friedrich am Rande der Aufstiegsfeier bestätigte, hat der FC Augsburg die Option in seinem Vertrag gezogen. Der 23-Jährige wird deshalb für geschätzt 1 Mio.Euro von Union Berlin zurückgeholt. Ob er aber wieder das Augsburger Trikot tragen oder weiterverkauft wird, ist offen. Friedrich würde gerne im Osten der Hauptstadt bleiben. Von 2016- Januar 2018 stand er bereits einmal beim FCA unter Vertrag, konnte sich hier aber aufgrund einer Verletzung nicht durchsetzen. Bei den „Eisernen“ wurde er zu einem der Topverteidiger der 2.Bundesliga.