Tausch perfekt | Gregoritsch nach Freiburg – Demirović zum FCA

Dass Michael Gregoritsch den FC Augsburg in Richtung Freiburg verlassen würde, war in den letzten Tagen bereits absehbar, nun scheint der Transfer vor dem Abschluss. Im Tausch für den Österreicher wird wohl Ermedin Demirovic vom Sportclub nach Schwaben kommen.

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Foto: Wolfgang Czech

Michael Gregoritsch war in der letzten Spielzeit einer der zuverlässigsten Spieler beim FC Augsburg. Der österreichische Nationalspieler kam in 25 Bundesligaspielen auf neun Tore. Insgesamt stehen in der Statistik des 28-Jährigen 129 Bundesligapartien für Augsburg und 31 Treffer, mehr werden jetzt wohl nicht mehr hinzukommen. Nicht immer konnte er in seiner Zeit beim FCA derart überzeugen, dennoch ist er beim Augsburger Publikum durchaus beliebt.

Jetzt wird der Offensivspieler die Schwaben zum SC Freiburg verlassen, die Verhandlungen zwischen den Clubs sind vor dem Abschluss. Der aktuelle Vertrag beim FC Augsburg läuft noch bis Juni 2023, für Augsburg ist dies wohl die letzte Möglichkeit bei einem Wechsel von „Gregerl“ noch eine Gegenleistung zu erhalten. Geld wird in diesem Fall aber wohl nicht fließen.

Augsburg bekommt einen neuen Angreifer im Tausch

Gregoritsch hatte in der aktuellen Vorbereitung bisher beim FCA nur trainiert und Werbeaufnahmen am Mediaday machen lassen. In das Trainingslager ins Tiroler Scheffau (ab Sonntag) wird er nun nicht mehr mitfahren, er wird heute noch ins Camp des Sportclubs im Vorarlberger Schruns reisen. Auf Ermedin Demirovic wird er dort mit hoher Sicherheit nicht mehr treffen. Der bosnische Nationalspieler (13 Einsätze) wird mit dem Österreicher die Kaderplätze tauschen und zum FCA wechseln.

Demirovic: Erfolgreiche Zeit in St. Gallen

Der 24-Jährige war zuletzt mit seiner Rolle im Aufgebot der Breisgauer nicht zufrieden gewesen und sucht eine neue Herausforderung. In der letzten Saison war er nur 9-mal in der Startelf gestanden (31 Einsätze). In insgesamt 60 Bundesligaspielen kommt der gebürtige Hamburger aktuell nur auf 7 Tore. In der Schweiz hatte er zuvor allerdings bewiesen, dass er genau weiß, wo das Tor steht. Für St. Gallen erzielte er in 28 Profieinsätzen 14 Tore und 7 Vorlagen. An diese erfolgreiche Zeit möchte er jetzt im Trikot mit der Zirbelnuss anknüpfen.

Das Tauschgeschäft könnte für beide Vereine und beide Spieler von Vorteil sein. Eine Ablöse ist nicht angedacht, beide Spieler werden nach den medizinischen Tests die Verträge bei ihren neuen Clubs unterzeichnen.