In einem Bericht der BILD-Zeitung war im „Fall Hofmann“ von einer Nötigung zum Rücktritt als Präsident  die Rede. Nun hat der FC Augsburg dazu Stellung bezogen.

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Klaus Hofmann | Foto: Krieger

Der FC Augsburg hat die Berichterstattung in einer am Sonntag spätabends erschienenen Zeitung und ihrer Online-Ausgabe zur Kenntnis genommen. Dieser Berichterstattung unter dem Titel „Augsburger Intrigenkiste“ möchten die Verantwortlichen des FCA und Klaus Hofmann, der zurückgetretene Präsident, klar und deutlich widersprechen.

„Ich habe in den letzten Wochen und Monaten immer wieder deutliche und stärker werdende Stress-Signale meines Körpers vernommen, so dass ich in meiner gesundheitlichen Situation keine Doppelfunktion in meinem Unternehmen und gleichzeitig beim FC Augsburg vernünftig ausführen kann. Gerade jetzt, wo wichtige Entscheidungen in Augsburg anstehen, müssen voll handlungsfähige Gremien die richtigen Weichen stellen, was ich nicht mehr leisten konnte. Mein Rücktritt hat nichts mit angeblich gehackten Nachrichten oder sonstigen Spekulationen zu tun, sondern ausschließlich die von mir genannten gesundheitlichen Gründe“, sagt Klaus Hofmann.

 „Es ist mehr als bedenklich, wenn derartige Fehlinformationen gestreut werden. Vor allem beim Thema Gesundheit gilt es den Wunsch von Klaus Hofmann nach Privatsphäre ohne Wenn und Aber zu respektieren“, betonen die FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter und Michael Ströll.

„Klaus Hofmann hat am vergangenen Donnerstag sowohl der Geschäftsführung als auch den Gremien gegenüber seine Ämter niedergelegt und dies ausschließlich mit gesundheitlichen Problemen begründet. Es gibt keinerlei anderweitige Gründe als diese, weswegen es unser aller Pflicht ist, dies zu akzeptieren. Klaus Hofmann wird auch weiterhin als Geschäftsführer und Anteilseigner der Hofmann Investoren GmbH eng mit dem FCA verbunden bleiben, worüber wir sehr froh sind“, betont Thomas Müller, Aufsichtsratsvorsitzender des FCA.