FDP-Chef Christian Lindner hat Siemens-Chef Joe Kaeser erneut harsch kritisiert. „Herr Kaeser nennt Donald Trump einen Rassisten. Aber gegenüber der chinesischen Regierung, die Minderheiten unterdrückt und in Hongkong Signale der Repression sendet, mahnt er zur Zurückhaltung“, sagte Lindner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

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„Das sind Doppelstandards, die ich nicht akzeptiere“, fügte er hinzu. „Es ist eine Frage der Selbstachtung, dass wir uns zu unseren Werten bekennen“, sagte Lindner. Kaeser war Teil der Delegation beim China-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche.

Dem RND hatte der Siemens-Chef gesagt: „Wenn Arbeitsplätze in Deutschland davon abhängen, wie wir mit brisanten Themen umgehen, dann sollte man nicht die allgemeine Empörung verstärken, sondern überlegt die Positionen und Maßnahmen in allen Facetten abwägen.“