Fechtende Augsburger Jura-Studentin geht bei der Universiade an den Start!

Die 20-jährige Augsburger Jura-Studentin und Degen-Fechterin Anna Hornischer ist als Mitglied des 125-köpfigen deutschen Teams dabei, wenn sich vom 19. bis zum 30. August 13.000 studentische Spitzensportlerinnen und -sportler aus über 150 Nationen in Taipei messen.

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Foto: August Bizzi

Wenn sich vom 19. bis zum 30. August studentische Spitzensportlerinnen und -Sportler aus über 150 Nationen in Taipei (Taiwan) zur Sommeruniversiade 2017 treffen, wird Anna Hornischer dabei sein. Die Zwanzigjährige, die an der Universität Augsburg gerade ihr zweites Jura-Semester abschließt, zählt als Degen-Fechterin zum 125-köpfigen Kader, der kürzlich vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ahd) für die weltweit größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen nominiert wurde.

Wie fühlt man sich denn, wenn man weiß, dass man in Kürze als eine von drei deutschen Degen-Fechterinnen nach Taipei fliegen und dort knappe zwei Wochen mit rund 13.000 Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt, die allesamt Spitzenathletinnen und -athleten sind, verbringen wird? „Es ist ein gigantisches Geschenk“, strahlt Anna Hornischer, „wenn dreizehn Jahre harter Arbeit sich in solch einem riesigen Event auszahlen. Ich bin einfach sehr, sehr glücklich, Deutschland und die Universität Augsburg in Taiwan vertreten zu dürfen.“

Nur mit den Olympischen Spielen zu vergleichen

Sie war auch schon bei Europa- und Weltmeisterschaften dabei – 2015, 2016 und 2017 in Slowenien, Tashkent, Serbien und Weißrussland –, und das seien natürlich schon auch „große Kaliber“ gewesen. Und sie sei auch stolz auf die jeweils dritten Plätze, die sie da als Mitglied des deutschen Damendegen-Teams belegt habe. „Aber die Universiade“, schwärmt sie, „ist zu vergleichen mit den Olympischen Spielen. Tausende Sportler aus aller Welt treffen hier aufeinander, um zwei Wochen lang ihre Bestleistung abzurufen. Das ist ein unvergleichliches Ereignis oder zu vergleichen allenfalls, wie gesagt, mit den Olympischen Spielen. Und wann hat man schon die Möglichkeit, an so etwas aktiv teilzunehmen?“