Fegebank: AKK hat „keine Ahnung“ von Hamburg

Die Zweite Bürgermeisterin von Hamburg, Katharina Fegebank, hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer für ihre Aussage kritisiert, die Grünen-Politikerin habe problematische politische Vorstellungen. Man merke, „dass Frau Kramp-Karrenbauer nicht so viel Ahnung von dem hat, was hier in Hamburg in den letzten fünf Jahren passiert ist“, sagte Fegebank im RTL/n-tv-„Frühstart“. Als kleiner Koalitionspartner führt ihre Partei zusammen mit der SPD die Regierung der Hansestadt.

fegebank-akk-hat-keine-ahnung-von-hamburg Fegebank: AKK hat "keine Ahnung" von Hamburg Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen - AKK Annegret Kramp-Karrenbauer Bürgermeisterin CDU Einsatz Europawahl FDP Februar Frau Hafen Hamburg Koalition Kommunalwahlen Kramp-Karrenbauer MAN Partei Regierung SPD Stadt Wahlen | Presse AugsburgFähre im Hamburger Hafen, über dts Nachrichtenagentur

Bei den kommenden Wahlen im Februar will sie allerdings an die Spitze. Zuvor hatte Kramp-Karrenbauer dem „Hamburger Abendblatt“ gesagt: „Dass diese Stadt von einer Frau regiert wird, ist nur eine Schlagzeile für einen Tag. Wenn diese Bürgermeisterkandidatin aber für den Posten problematische politische Vorstellungen hat, lebt man mit den Folgen sehr viel länger. Das müssen sich die Hamburger gut überlegen.“

Mit „viel Mut“ und Einsatz will Fegebank die Erste Bürgermeisterin von Hamburg werden. Die Erfolge der Grünen bei der Europawahl und bei den Kommunalwahlen hätten gezeigt, dass „wir nicht nur in den grünen Hochburgen punkten können, sondern auch in den Randbezirken“, sagte sie. „Wir haben eine hervorragende Leistungsbilanz.“

Eine Jamaika-Koalition aus Grünen, CDU und FDP hält Fegebank für „außerordentlich unwahrscheinlich“. Ausschließen will sie dennoch nichts. „Die Zeiten von Ausschließeritis sind in meinen Augen vorbei.“ Allerdings habe ein stabiles Zweierbündnis viel für sich.

„Deshalb sagen wir selbstbewusst, wir setzen voll auf Grün-Rot“, so die Bürgermeister-Kandidatin. Grund sei vor allem eine hohe Zustimmung der Bürger für die aktuelle Koalition. „Deshalb würde ich gerne weitermachen – mit anderer Rollenverteilung.“ Der Rollentausch sei nötig, da die SPD für Stillstand stehe.

„Sie fokussiert sich sehr stark auf eine Leistungsschau, auf eine Rückschau“, sagte Fegebank. Auch wenn bis jetzt viel gut gelaufen sei, ist sie überzeugt, dass „wir den Strukturwandel nur schaffen, wenn wir auf Innovationsgeist setzen“.