Fehlende Effektivität vor beiden Toren – Augsburger Panther verlieren bei der Düsseldorfer EG

Die Augsburger Panther wollten nach dem Heimerfolg über München die Aufholjagd Richtung Playoff-Ränge in Düsseldorf fortsetzen. Daraus wurde nichts, wieder einmal standen Aufwand und Ertrag nicht in Rechnung. Der AEV verlor mit 2:3.

Was war da los, Tray Tuomie? | Foto: Hiermayer

Nach dem sensationellen Auftritt gegen den Tabellenführer München (5:2) wollten die Augsburger Panther die Aufholjagd Richtung Playoff-Ränge in Düsseldorf fortsetzen. Engagiert und druckvoll ging der AEV diese Partie dann auch an. Schon früh übten die Fuggerstädter Druck auf das Tor von Nationalkeeper Niederberger aus, ohne zählbaren Erfolg. Ganz anders die DEG. Die Hausherren gingen durch Flaake in Führung, der die Scheibe an Keller vorbei ins Tor gearbeitet hatte. Da half Augsburg auch kein Reklamieren (Torhüterbehinderung?), der Treffer zählte (11.). Als wenig später Burkarts die Scheibe quer über das gesamte Eis schieben und auf das Tor schlenzen durfte, stand es bereits 0:2. Ein Gegentor, das einen Teil des momentanen Problems gut aufzeigte. Der Lette wurde eigentlich nicht angegriffen, sein Abschluss war dann zwar platziert, und dennoch haltbar gewesen. Noch im Startdrittel bekam der AEV im Powerplay die Chance zumindest den Anschluss wieder herzustellen, dies gelang. Callahan arbeitete die Scheibe vor das Tor, wo Stieler sie zum 1:2-Pausenstand verlängern konnte.

Zu viele Probelmfelder

Eigentlich eine gute Basis für eine Aufholjagd, eigentlich. Daraus wurde nur nichts, weil sich kurz nach der Pause ein weiteres Problemfeld der Panther aufzeigte. Das Unterzahlspiel. Ohne Druck konnte der Gegner aufbauen, Gardiner schließlich auf das Tor von Markus Keller schießen. Das dem Keeper diese Scheibe über die Fanghand rutschte, war dann noch das Tüpfelchen auf dem i. Es war ein gebrauchter Tag für den gebürtigen Augsburger. Das ausgerechnet er später seine Mannschaft mit guten Aktionen die Chance auf einen Sieg erhielt, spricht viel über die jetztige Verfassung des AEV. Die Moral in der Mannschaft allerdings stimmt, Augsburg gibt niemals auf. Durch einen abgefälschten Lamb Schuss konnte man im Mitteldrittel wieder den Anschluss herstellen.

Druckvoll, engagiert und wenig effektiv gingen die Schwaben das letzte Drittel an. Sie erarbeiten sich zahlreiche Chancen auf den Ausgleich, und doch blieb es am Ende bei der Niederlage. LeBlanc traf im letzten Wimpernschnlag der Partie nur den Pfosten. Das 2:3  war die dreizehnte Saisonniederlage mit einem Treffer Unterschied. Das Spiel in Düsseldorf hat dabei viele der Gründe schamlos offengelegt. Den Panthern fehlt es an Effektivität vor beiden Toren. Am Sonntag kommt Iserlohn (14 Uhr) ins Curt-Frenzel-Stadion.