Der ESV Buchloe ist am Freitagabend mit einer Niederlage in die neue Landesligasaison gestartet. Bei den Eisbären des ESV Burgau verlor das Team von Trainer Alexander Wedl am Ende auch verdient mit 4:7 (1:2, 3:2, 3:0) und musste nach der durchaus gelungenen Vorbereitungsphase schon zum Auftakt einen ersten Denkzettel einstecken, wie es Wedl auf der anschließenden Pressekonferenz nannte.

20141102_aev_schwenningen_057_eishockey Fehlstart für Absteiger Buchloe - Pirates verlieren in Burgau Günzburg mehr Eishockey Sport Unterallgäu ESV Buchloe Pirates ESV Burgau | Presse Augsburg
Symbolbild

„Wir haben die Zweikämpfe heute viel zu leicht verloren und Burgau hat die drei Punkte einfach mehr gewollt“, so das treffende Fazit des Buchloer Coaches, dessen Mannschaft auch trotz einer zwischenzeitlichen 3:1 Führung gegen starke und bissige Hausherren nicht die nötige Ruhe ins Spiel brachte.Dabei ging es schon im ersten Drittel eher ungünstig los, als der bärenstarke Martin Zachar – einer von insgesamt sechs Kontingentspielern im Burgauer Kader an diesem Abend – ungehindert vors Tor ziehen durfte und mit einem platzierten Schuss in den Winkel Alexander Reichelmeir im ESV-Gehäuse keine Abwehrchance ließ (4.). Aber die Buchloer antworteten postwendend: Keine Minute später drückte Michal Telesz im ersten Buchloer Powerplay einen Abpraller zum Ausgleich über die Linie. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem es auf beiden Seiten hin und her ging. Allerdings bekam keiner der beiden Kontrahenten wirklich Struktur ins Spiel. Nachdem Eisbären-Stürmer Dominik Zimmerman noch zwei riesen Chancen liegen ließ (14.), klingelte es im Gegenzug auf der anderen Seite. Maximilian Schorer hatte zum 2:1 für die Freibeuter getroffen, wobei der Schuss für den Torhüter der Gastgeber, Roman Jurkov, nicht ganz unhaltbar schien (14.). Glück hatten die Hausherren dann im Anschluss, als David Tomecko nach einem üblen Check nur mit einer Zwei-Minutenstrafe vom Eis musste. Piraten-Verteidiger David Strodel hingegen konnte die Partie verletzungsbedingt nicht mehr fortsetzten.