Über 40 Einbrüche in Handwerkerfahrzeuge in Niederbayern
Seit Anfang Dezember letzten Jahres wurden in Niederbayern mehr als 40 Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Dabei wurden vornehmlich Werkzeuge entwendet. Besonders betroffen waren die Regionen im Bereich der Kriminalpolizeiinspektion Passau, wo seit dem 29.04.2025 eine Zunahme der Einbrüche registriert wurde. Intensive Ermittlungen führten schließlich am 15.05.2025 zur Festnahme von drei Verdächtigen.
Festnahme und laufende Ermittlungen
Am 15.05.2025 konnte die Kriminalpolizeiinspektion Passau mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes und Spezialkräften des Polizeipräsidiums München drei Tatverdächtige festnehmen. Die Verdächtigen, im Alter von 36 und 40 Jahren, wurden an ihrer Unterkunft im Landkreis Passau angetroffen. Gegen sie wurden von der Staatsanwaltschaft Passau bereits Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls erlassen. Die Verdächtigen befinden sich nun in verschiedenen bayerischen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft. Die Ermittler prüfen derzeit mögliche Verbindungen zu weiteren Taten in den Zuständigkeitsbereichen der Kriminalpolizeistationen Deggendorf und Landshut.
Zwischenlagerung des Diebesguts im Wald
Ermittlungen ergaben, dass die gestohlenen Werkzeuge oft in der Nähe der Tatorte in Waldstücken zwischengelagert wurden. Dort wurden sie mutmaßlich von weiteren Tatbeteiligten abgeholt, während Gegenstände von geringem Wert zurückgelassen wurden. Spaziergänger, die in den Waldgebieten von Passau, Hutthurm, Fürstenzell, Mötzling, Rehschaln, Plattling oder Otzing leere Werkzeugkästen finden, werden gebeten, sich mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen.
Veröffentlicht: 19.05.2025, 14.00 Uhr

