Am Mittwoch, den 28. Januar, hat die Bundespolizeiinspektion Nürnberg zwei per Haftbefehl gesuchte Personen der Strafverfolgung zugeführt: einen 50-jährigen Russen und einen 20-jährigen Syrer.
50-jähriger Russe zeigt Verlust an und wird festgenommen
Der 50-jährige Russe erschien auf der Wache der Bundespolizei am Nürnberger Hauptbahnhof, um den Verlust seiner Niederlassungserlaubnis zu melden. Bei dieser Gelegenheit stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg wegen Diebstahls vorlag. Er wurde vorläufig festgenommen und dem Amtsgericht Nürnberg überstellt.
Kontrolle führt zur Festnahme eines 20-jährigen Syrers
Noch am selben Tag wurde ein 20-jähriger Syrer am Südausgang des Nürnberger Hauptbahnhofs von Beamten kontrolliert. Ein Datenabgleich ergab, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung bestanden hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten 32 Gramm Marihuana. Der Syrer wurde festgenommen und am Donnerstag, den 29. Januar, dem Amtsgericht Nürnberg übergeben. Die gefundenen Betäubungsmittel wurden sichergestellt und ein Strafverfahren gemäß § 34 KCanG eingeleitet.
Ermittlungen werden weitergeführt
Die Landespolizei des Freistaates Bayern übernimmt zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen.

