Vor über 3000 Zuschauer konnte der ECDC Memmingen am Ende über den Gewinn des BEV-Play-Off-Pokals jubeln. Die Indians siegten in einem dramatischen Spiel gegen Lindau mit 2:1 nach Verlängerung. Kurz vor Ende erst konnten die Rot-Weißen hochverdient ausgleichen, ehe sie die Partie in der Overtime komplett drehten.

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Foto: Alwin Zwibel

Was für eine Kulisse am Dienstagabend in Memmingen. Der Hühnerberg war mit über 3000 Zuschauern fast schon sensationell gut gefüllt, auch rund 500 Fans vom Bodensee wollten sich das dritte Spiel der Finalserie nicht entgehen lassen. Und die Gäste erwischten auch gleich den besseren Beginn. Die Indianer, bei denen Kapitän Jan Benda den gesperrten Martin Jainz ersetzte, wirkten unkonzentriert und leisteten sich wiederholt Fehler im Spielaufbau und der Defensive. So kam der EV Lindau zu einer Vielzahl von guten Gelegenheiten, eine davon konnte Mlynek bereits in der vierten Minute verwerten. Die Maustädter, die offensiv kaum Akzente setzten, konnten mit diesem Spielstand noch zufrieden sein, agierten sie auch des Öfteren in Unterzahl.

Im zweiten Abschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine. Nun waren es die „Islander“, die wiederholt auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Doch mehrere Gelegenheiten konnten von den Hausherren nicht genutzt werden. Es fehlte die letzte Konsequenz in den Angriffen, auch kam Lindaus Torwart Zabolotny nun immer besser in Fahrt.