Finalrevanche geglückt | Augsburger Panther holen nach Sieg über Zug den Dolomitencup

Im Finale des Dolomitencups kam es am heutigen Abend zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Die Augsburger Panther versuchten die Revanche gegen den Schweizer EV Zug. Dies gelang eindrucksvoll.

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Captain Steffen Tölzer durfte den Dolomitencup entgegennehmen | Foto: Siegfried Kerpf

 

Mit einer überzeugenden Leistung gegen den Meister der multinationalen EBEL HC Bozen waren die Augsburger Panther in das Finale des Dolomitencups eingezogen. Im Südtiroler Neumarkt kam es heute Abend zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Der AEV versuchte dabei am National League-Team EV Zug Revanche zu nehmen.

Im letzten Jahr taten sich die Schwaben doch Recht schwer gegen die Schweizer, heute sah dies von Beginn an deutlich besser aus. Die besten Aktionen waren von Beginn an vor EVZ-Schlussmann Aeschlimann. Auf das erste Tor mussten die zahlreich mitgereisten Fans bis in die 17. Spielminute warten. Neuzugang Payerl bediente White von hinter dem Tor aus, der Augsburger Angreifer ließ sich die Chance nicht nehmen. Zwei Sekunden war Payerl wieder zur Stelle. Nach einem sehenswerten Lupferpass über das halbe Spielfeld hinweg konnte der Kanadier die Führung ausbauen.

Im Mitteldrittel konnte das Augenmerk angesichts von vier Hinausstellungen in erster Linie nur auf die Verteidigung des Ergebnisses liegen. Wenn sich die Gelegenheit für eigenen Offensivaktionen bot, waren die Panther aber auch an diesem Abend bissig. Den besten Beweis dafür lieferte der in einem Ersatztrikot aufgelaufene David Stieler. Mit einem Schlenzer über die Schulter überwand er Aeschlimann zum dritten Mal.

Während die Schlachtenbummler schon feierten, legte LeBlanc noch einmal nach. So sang- und klanglos wollten sich die Zuger nicht geschlagen geben. Neun Minuten vor dem Ende verkürzte Zehnder für die Eidgenossen. Doch damit nicht genug, als Rogl in der 55. Spielminute auf die Strafbank musste setzte Zug alles auf eine Karte. EVZ-Trainer Dan Tangnes brachte für seinen Torwart einen sechsten Feldspieler. Nun musste Augsburg versuchen die Unterzahlsituation möglichst unbeschadet zu bestehen. Dies gelang auf glänzende Art und Weise. Kaum war man wieder komplett, setzte Schmölz noch einen drauf. Dieses 5:1 schienen den Blau-weißen nicht gefallen.

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Morant hatte sich den falschen ausgesucht. Detsch (grün) konnte den Kampf für sich entscheiden | Foto: Siegfried Kerpf

Morant hatte sich daraufhin für ein Duell entschieden, dabei aber auf die falsche Karte gesetzt. Mit Detsch war er an den Augsburger Nahkampfexperten Hans Detsch geraten, der den Faustkampf für sich entscheiden konnte. Das war der Schlusspunkt unter eine glänzende Leistung des AEV. Die geglückte Finalrevanche war der vierte Sieg der Panther in Neumarkt. Das Team von Trainer Mike Stewart hat sich in der 13. Auflage des Dolomitencups zum alleinigen Rekordhalter gekürt.

AEV: Roy,  Keller–  Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Rekis, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Holzmann, LeBlanc, Schmölz, Fraser, Gill, Stieler, Ullmann, Hafenrichter, Detsch, White

Tore: 1:0 White (Payerl/Gill) 17., 2:0 Payerl (White) 20., 3:0 Stieler (Valentine) 38., 4:0 LeBlanc (Hafenrichter) 49., 4:1 Zehnder (Schnyder) 52., 5:1 Schmölz 58.

Schiedsrichter: Lazzeri, Moschen/Cristeli, Wiest   Strafen: Augsburg 16 + 5 + Spieldauer Detsch– Zug 25 + 5 + Spieldauer Morant

Zuschauer:

 

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