First Responder Lechfeld | Johanniter ziehen positive Zwischenbilanz nach 117 Einsätzen

Seit seiner feierlichen Indienststellung am 15.03.2023 hat der First Responder Lechfeld eine beeindruckende Anzahl an Einsätzen hinter sich. Mit 117 Einsätzen in den vergangenen 120 Tagen hat sich die dringende Notwendigkeit dieses ehrenamtlichen Dienstes deutlich gezeigt. Patrick Spott, Ortsbeauftragter und Wachleiter der Johanniter in Augsburg, freut sich über die großartigen Leistungen der engagierten Helfer.

First Responder Lechfeld @Benedikt Suenkel
First Responder Lechfeld @Benedikt Sünkel

Die Einsätze des First Responders Lechfeld waren relativ gleichmäßig über die gesamte Lechfeldfläche verteilt. Dabei führte der weiteste Anfahrtsweg bisher nach Geltendorf. Alle verpflichtenden Schichten wurden konsequent besetzt, einschließlich 78 Einsätzen, die sich im Laufe des Tages ereigneten.

Besonders bemerkenswert ist, dass das First Responder-Team in insgesamt vier Fällen erfolgreich reanimieren konnte, noch bevor der Rettungswagen vor Ort eintraf. Diese schnelle Erstversorgung ist entscheidend, um wertvolle Zeit zu gewinnen und die Überlebenschancen der Patienten zu erhöhen.

Darüber hinaus beteiligte sich der First Responder Lechfeld an verschiedenen Aktionen wie dem Tag der offenen Tür einer Schule, um die Arbeit des Teams zu präsentieren und das Bewusstsein für Erste Hilfe in der Öffentlichkeit zu stärken.

Patrick Spott bedankt sich herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement.

First Responder Lechfeld

Seit dem 15.03.2023 haben sich die Gemeinden Klosterlechfeld, Obermeitingen, Untermeitingen und Graben gemeinsam mit den Johannitern zusammengeschlossen, um diesen wichtigen ehrenamtlichen Dienst bereitzustellen und wertvolle Zeit im Notfall zu überbrücken. Der First Responder Lechfeld ist 365 Tage im Jahr alarmierbar und überbrückt die Zeit, bis der öffentlich-rechtliche Rettungsdienst vor Ort eintrifft. Gerade in Engpasssituationen oder wenn der nächstgelegene Rettungswagen bereits gebunden ist, übernehmen die Ersthelfer die Erstversorgung des Patienten, um das versorgungsfreie Intervall zu verkürzen und wertvolle Zeit zu gewinnen. Besonders bei lebensbedrohlichen Situationen wie einer Herz-Lungen-Wiederbelebung ist jede Minute entscheidend.