Die am Mittwoch gefundene Fliegerbombe wurde kontrollierte gesprengt. Es gab keine Sach- oder Personenschäden, die Autobahn war für rund 45 Minuten gesperrt.

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Bild von Redaktion Stadtgeschehen Lübeck auf Pixabay

Am Mittwoch informierte die Polizeiinspektion Günzburg in Abstimmung mit der Stadt Günzburg darüber, dass im Bereich des Gewerbegebietes Deffingen Süd südlich von der Autobahn A 8 und östlich der Bundesstraße 16 auf einer Freifläche eine Fliegerbombe gefunden worden war. Es handelte sich um eine deutsche Fliegerbombe mit einer Nettosprengmasse von etwas mehr als 30 kg. Da diese Fliegerbombe nicht abtransportiert werden konnte, wurde gestern entschieden, dass diese im Laufe des gestrigen Vormittages kontrolliert gesprengt werden muss.

Nachdem der Sicherheitsbereich im Umkreis von 500 Meter um die Fundstelle beginnend ab dem frühen Morgen ohne Zwischenfälle gesperrt und geräumt sowie der Durchgangsverkehr auf der Autobahn A 8 zwischen den Anschlussstellen Burgau und Günzburg ebenfalls gesperrt worden war, erfolgte die kontrollierte Sprengung der Bombe um 10.25 Uhr durch den verantwortlichen Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Die Sprengung verlief wie geplant. Es waren im Anschluss keine Sach- oder Personenschäden zu verzeichnen. Die Absperrungen wurden anschließend aufgehoben und der Verkehr auf der Autobahn wieder freigegeben. Die Autobahn war für ca. 45 Minuten gesperrt.

Neben der Polizei, welche auch einen Hubschrauber zum Einsatz brachte, waren auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Günzburg, Deffingen, Denzingen, Nornheim und Burgau sowie des Rettungsdienstes eingesetzt. Beteiligt an den Absperrmaßnahmen auf der Autobahn war die Betreibergesellschaft der BAB, die Firma PANSUEVIA. Bei den örtlichen Verkehrssperrungen unterstützte die Straßenmeisterei Günzburg.