Fliegerbombenfund am Alten Postweg – Entschärfung erfolgreich beendet

Die heute Nachmittag auf Höhe des Alten Postwegs, Hausnummer 97, gefundene amerikanische Fliegerbombe konnte gegen 19:30 Uhr ohne Komplikationen entschärft werden. Das rund 250 Kilogramm schwere Relikt des zweiten Weltkriegs war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Polizei evakuierte daraufhin ab 18:30 Uhr Gelände und Gebäude in einem Umkreis von 200 Metern. Ab 19 Uhr begann die Entschärfung, die von den Sprengmeistern problemlos in einer halben Stunde abgewickelt werden konnte.

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Da es sich vorwiegend um ein Gewerbegebiet handelt, hielten sich nur noch wenige Menschen in der Schutzzone auf. Die Firma PCI, welche durchgängig produziert, verlegte die Arbeiten kurzerhand in den hinteren Bereich des Geländes, der außerhalb des zu evakuierenden Radius lag.

Für den Verkehr für rund eine Stunde gesperrt waren die Rumplerstraße, der Alte Postweg sowie die Abfahrt zur B17 in beide Richtungen. Auch der Nahverkehr war von der einstündigen Sperrung betroffen. Die Straßenbahnlinie 3 wurde ab der Haltestelle Fachoberschule abgebrochen. Betroffen von den Einschränkungen war auch die die Buslinie 41, die ab Kollmannstraße über Firnhaberstraße, Eichleitnerstraße zur Friedrich-Ebert-Straße fuhr.

Insgesamt waren 80 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Rotes Kreuz und Technischem Hilfswerk (THW) im Einsatz. Beim Maltester Hilfsdienst in der Werner-von Siemens-Straße 10 wurde eine Sammelstelle eingerichtet. Auch ein Bürgertelefon war erreichbar.

„Innerhalb von kurzer Zeit haben wir nun in diesem Jahr bereits den dritten Einsatz nach dem Fund einer Fliegerbombe in Augsburg. Auf Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen kann man sich in diesen kritischen Situationen stets verlassen. Jeder Einzelne leistet hier eine super Arbeit. Und auch die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl: „Allen Einsatzkräften die umsichtig und reibungslos für die gesicherte Evakuierung und Absperrung gesorgt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen.“

Ordnungsreferent Dirk Wurm, der sich vor Ort ein Bild machte, schloss sich dem Dank des OBs an die Einsatzkräfte an: „Wir können froh und dankbar sein, dass die Entschärfung der Fliegerbombe auch diesmal wieder ohne größere Probleme gelungen ist.“