Flüchtling nach Randale im Ankerzentrum Donauwörth abgeschoben

Mitte Juli hatte ein Zwischenfall in Donauwörth für Aufregung gesorgt. Ein 19-jähriger Flüchtling hatte auf dem Parkplatz des Ankerzentrums mit einem armdicken Holzstück etliche Autoscheiben an insgesamt zwölf Fahrzeugen eingeschlagen. Nun wurde der aus Nigeria stammende Mann aus Deutschland abgeschoben.

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Ein 19-jähriger Nigerianer schlug Mitte Juli mit einem armdicken Ast die Front- und Heckscheiben von Mitarbeitern geparkten Fahrzeugen am Ankerzentrum Donauwörth ein. Rund 50.000 Euro Schaden sollen entstanden sein. Der Mann, der in einer Dependance im Landkreis Augsburg wohnte, konnte noch vor Ort festgenommen werden. Er wurde zur ärztlichen Begutachtung ins BKH Donauwörth eingeliefert (wir berichteten).

Randalierer wird abgeschoben

Der 19-Jährige Mann wurde nach seiner Entlassung am Folgetag auf Weisung der Staatsanwaltschaft Augsburg vorläufig festgenommen und in den Polizeiarrest eingeliefert und dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Augsburg beantragten Haftbefehl wegen 12-facher Sachbeschädigung erließ und in Vollzug setzte.

Der Mann wurde anschließend in eine bayerische Justizvollzuganstalt verlegt, wo er in Untersuchungshaft saß. Nun wurde er nach Auskunft des Landesamt für Asyl und Rückführungen aus Deutschland abgeschoben.

Der Randalierer hatte seit August 2018 im Donauwörther Ankerzentrum gelebt, bevor er Mitte April in eine dezentrale Unterkunft im Augsburger Landkreis verlegt worden.