Flughafenverband: Etwa 220.000 Passagiere von Streiks betroffen

Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV sind von den für Dienstag angekündigten Streiks des Sicherheitspersonals an mehreren deutschen Flughäfen etwa 220.000 Passagiere betroffen. „Es ist unverantwortlich von Verdi, die Streiks bis zum Exzess auszudehnen“, sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Am Dienstag werden auf einen Schlag acht deutsche Flughäfen betroffen sein. Jede Dimension eines Warnstreiks wird gesprengt.“

dts_image_6741_fjosihppsq_3121_800_600 Flughafenverband: Etwa 220.000 Passagiere von Streiks betroffen Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen Bremen Donnerstag Düsseldorf Erfurt Es Flughafen Frankfurt Gewerkschaft Hamburg Hannover Köln München Passagiere Schlag Stuttgart Verdi Verspätungen | Presse AugsburgAnkunfts- und Abflugstafel an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Etwa 220.000 Passagiere würden von Flugstreichungen und Verspätungen betroffen sein, so Beisel weiter. „Weitere zehntausend Passagiere kommen an den Flughäfen hinzu, von denen keine Flüge zu den bestreikten Flughäfen rausgehen können.“

Dauer und Umfang der Streiks seien „unverhältnismäßig und mehr als rücksichtslos“, wobei den Flughäfen die Hände gebunden seien. Der ADV-Hauptgeschäftsführer kritisierte, dass die Flughäfen als Schauplatz „in einem Arbeitskampf missbraucht“ würden, bei dem sie noch nicht einmal Tarifpartei seien. Nach den Streiks an den drei großen Flughäfen Düsseldorf, Stuttgart und Köln am Donnerstag hatte die Gewerkschaft zuletzt für Dienstag zu neuen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sind nach aktuellen Verdi-Angaben die Flughäfen Frankfurt am Main, Erfurt, Dresden, Leipzig/Halle, Bremen, Hannover, Hamburg und München.