Forsa: AfD zieht mit Union gleich

Die AfD ist in der von Forsa gemessenen Wählergunst mit der Union gleichgezogen.

Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt die AfD einen Prozentpunkt und liegt damit wie die Union bei 26 Prozent. Nach der FDP fällt derweil auch das BSW unter die Drei-Prozent-Marke und wird daher nicht mehr gesondert ausgewiesen. Die Werte für die Grünen (15 Prozent), die SPD (12 Prozent) und die Linke (10 Prozent) verändern sich gegenüber der Vorwoche nicht. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 26 Prozent weiter deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Nur noch 20 Prozent der Bundesbürger (-3) sind aktuell mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden. Das ist der niedrigste Wert, den Forsa für Merz seit seinem Amtsantritt bislang gemessen hat. Damit liegt Merz auch deutlich unter dem schlechtesten Wert seines Amtsvorgängers Scholz (Juli 2024, 23 Prozent). Eine deutliche Mehrheit von 78 Prozent ist mit Merz` Arbeit nicht zufrieden. Selbst unter den Anhängern der CDU/CSU ist nur etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden.

Bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz verliert die Union einen Punkt, während Grüne und AfD jeweils einen Punkt zulegen. Damit trauen 16 Prozent der Bundesbürger am ehesten der CDU/CSU, 13 Prozent der AfD, 8 Prozent den Grünen, 4 Prozent der SPD und 3 Prozent der Linkspartei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. 53 Prozent trauen keiner Partei politische Kompetenz zu.

Für die Erhebung wurden vom 31. März bis 2. April 2026 insgesamt 1.503 Personen befragt.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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