Derzeit wird darüber diskutiert, ob man die Quarantäneregeln bzw. die Isolationspflicht bei einer Corona-Infektion ohne Symptome lockern sollte, so dass Erwerbstätige bei einer Corona-Infektion ohne Symptome zur Arbeit gehen könnten.

37 Prozent aller Bundesbürger und 39 Prozent der Erwerbstätigen finden, dass dies möglich sein sollte.  60 Prozent aller Befragten sowie 58 Prozent der Erwerbstätigen lehnen diesen Vorschlag hingegen ab.  Mehrheitlich für eine entsprechende Lockerung der Quarantäneregeln für Erwerbstätige sprechen sich nur die Anhänger der FDP (53 Prozent)  und vor allem der AfD (69 Prozent) aus.

Von den Erwerbstätigen selbst würde knapp jeder Dritte (32 %) im Falle einer Corona-Infektion ohne Symptome bei einer Aufhebung der Isolationspflicht zur Arbeit gehen.

62 Prozent der Erwerbstätigen würden in einem solchen Fall hingegen zuhause bleiben.

62 Prozent der Erwerbstätigen würden sich auch unwohl fühlen, wenn ein Arbeitskollege bzw. eine Arbeitskollegin mit einer Corona-Infektion zur Arbeit erscheinen würde.

33 Prozent würde das nicht weiter stören.

Generell teilt nur eine Minderheit der Bundesbürger (33 %) die Einschätzung, dass eine Corona-Infektion inzwischen nicht mehr als eine normale Erkältungskrankheit sei und da-her auch die noch geltenden Maßnahmen wie z.B. Masken- und Isolationspflicht abge-schafft werden sollten.

Knapp zwei Drittel (66 %) sprechen sich für eine Beibehaltung einiger der geltenden Regeln wie Masken- und Isolationspflicht aus.

Dass alle noch geltenden Corona-Maßnahmen abgeschafft werden sollten, meinen über-durchschnittlich häufig die Ostdeutschen (46 %) sowie die Anhänger der FDP (50 %) und vor allem der AfD (67 %).

Die Umfrage wurde von Forsa im Auftrag von RTL/ntv durchgeführt