„Fragen der EU gemeinsam beantworten“ | Landtagspräsidentin Aigner bei Neujahrsempfang in Augsburg

Ilse Aigner (Mitte) mit Bürgermeisterin Eva Weber, dem stellv. Fraktionsvorsitzenden Leo Dietz und OB Gribl mit Gattin Sigrid | Foto: Wolfgang Czech/pa

Am Samstagabend hatte die CSU-Stadtratsfraktion zum Neujahrsempfang in das Augsburger Rathaus geladen. Prominentester Gast war wohl Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Während OB Gribl die Möglichkeit für eine Bilanz der Stadtregierung nützte, sprach sie über europäische Themen.

Als erste Fraktion hatte am gestrigen Abend die CSU zu ihrem Neujahrsempfang in das Augsburger Rathaus geladen. Diese Gelegenheit nützte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zu einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre und die größten Erfolge für die Fuggerstadt in dieser Zeit zurück. Das Staatstheater und die Uniklinik, aber auch die Erneuerung von Königsplatz und den Fußgängerbereich im Zentrum nannte er dabei explizit. Auch die Verbesserungen in den Stadtteilen sprach das Stadtoberhaupt an. Für das Jahr 2019 stellte er das Bemühen um den die Aufnahme der Augsburger Wasserwirtschaft in die UNESCO-Weltkulturerbeliste und den möglichen Aufbau, einer von Ministerpräsident Söder angesprochenen, Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung in den Fokus.

Radikale Kräfte dürfen nicht an Gewicht gewinnen

Landtagspräsidentin Ilse Aigner warb für europäischen Zusammenhalt | Foto: Wolfgang Czech/pa

Während sich Gribl den Themen der Stadt widmete, stellte Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Jahr der Europawahl in ihrer Rede europäische Themen in den Mittelpunkt. Vor den rund 700 Zuhörern warb sie dabei für eine starke EU, von der auch Bayern besonders profitiere. Viele Fragen könnten die Mitgliedsstaaten nur in der europäischen Gemeinschaft lösen. Sie warnte davor, dass radikale Kräfte bei der anstehenden Wahl an Gewicht gewinnen und den Zusammenhalt im Staatenbund in Gefahr bringen könnten.

Alle Bilder von Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech