Franz folgt auf Eberhard | Nächstes Sturmtief kündigt sich an

„Sturmtief-Autobahn“ über Mitteleuropa: Auch in dieser Woche kommt Deutschland wettertechnisch nicht zur Ruhe. Nach Sturm EBERHARD kündigt sich ein weiteres Tiefdruckgebiet mit starken Windböen an. FRANZ wird Deutschland in der Nacht auf Mittwoch erreichen und mit großer Wahrscheinlichkeit bis in den Nachmittag hinein vor allem über der Mitte und im Norden für schwere Sturmböen von bis zu 100 Kilometer pro Stunde sorgen.  

FRANZ nimmt nördlichere Zugbahn

„Zu Mittwoch erwartet uns der nächste kräftige Sturm, der sich aufs Neue zu einem Orkantief entwickeln könnte. Allerdings nimmt FRANZ eine andere Zugbahn als EBERHARD“, erklärt Gernot Schütz, Meteorologe bei wetter.com. „Von den britischen Inseln kommend, zieht das Tief in der Nacht auf Mittwoch über die Nordsee und Dänemark Richtung Ostseeküste. Da in der Regel südlich des Tiefkerns die heftigsten Böen zu erwarten sind, drohen dieses Mal besonders im Westen und Norden schwere Sturmböen. Bis in tiefere Lagen sind Spitzengeschwindigkeiten von 100 Kilometer pro Stunde durchaus möglich.“

Sturmkette für aktuelle Jahreszeit nicht ungewöhnlich

Gerade in Übergangsjahreszeiten kommt es immer wieder zu einer Kette an Sturmtiefs. Der Grund dafür sind große Temperaturunterschiede zwischen Nord- und Südeuropa, die in der Atmosphäre zu immensen Luftdruckunterschieden führen. Je größer diese sind, desto kräftiger weht der Wind.