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Franzose mit Falschgeld auf Oktoberfest erwischt und festgenommen

Am Montag, den 29. September 2025, sorgten mehrere Vorfälle auf dem Oktoberfest für Aufsehen. Ein 39-jähriger Franzose fiel im Bierzelt auf, als er mit gefälschten 50-Euro-Scheinen bezahlen wollte. Die aufmerksamen Bedienungen bemerkten die Fälschungen sofort und verständigten die Polizei. Bei der Durchsuchung wurden weitere gefälschte Scheine entdeckt, und im Hotelzimmer des Mannes fand sich ein ganzer Stapel falschen Geldes im Wert von mehreren tausend Euro. Der Mann wurde wegen Geldfälscherei angezeigt und sitzt nun in Haft. Ob er in Untersuchungshaft verbleibt, wird das Gericht entscheiden. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Drogenfunde und Sicherheitsleistungen

Auch im Bierzelt wurde ein 42-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz von zivilen Beamten kontrolliert. Er hielt ein kleines Tütchen mit weißem Pulver in der Hand, das sich als Betäubungsmittel herausstellte. Nach seiner Festnahme und Sachbearbeitung durfte der Mann gegen eine Sicherheitsleistung von 13.000 Euro gehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen weiter.

Staatschutzdelikt und Festnahmen

Ein 32-jähriger Österreicher geriet mit dem Ordnungsdienst in einen lautstarken Streit und rief dabei zweimal eine Nazi-Grußformel. Nach seiner vorläufigen Festnahme auf der Wiesnwache wiederholte er die Parole mit entsprechender Geste, was zu einer erneuten Festnahme führte. Der Mann wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Er wurde später aus dem Gewahrsam entlassen, während die Kriminalpolizei weiter ermittelt.

Weitere Drogenbesitzfälle und Platzverweise

Ein 32-jähriger Münchner wurde um 20:30 Uhr mit einer kleinen Menge Betäubungsmittel erwischt. Da er bereits am 20. September 2025 mit ähnlichen Vorfällen auffällig geworden war, erhielt er nun zusätzlich einen Platzverweis für das Festgelände. Nach der Bearbeitung durfte er gehen. Die Kriminalpolizei führt auch hier weitere Ermittlungen durch.

Taschendiebstahl und Unterschlagung

Taschendiebfahnder aus Belgien, den Niederlanden und Frankfurt beobachteten drei junge Männer (22, 32, 32 Jahre) aus dem Landkreis Günzburg im Bierzelt. Einer der 32-Jährigen hob eine EC-Karte vom Boden auf und benutzte sie, um Zigaretten zu kaufen, nachdem der Geldautomat keine Auszahlung ermöglichte. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen und wegen Unterschlagung sowie Computerbetrug angezeigt. Später wurden sie entlassen. Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei weiter.

Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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