Frau mit Küchenmessern am Münchner Hauptbahnhof
Am Donnerstagabend, den 9. Januar, betrat eine 30-jährige Frau den Münchner Hauptbahnhof mit zwei Küchenmessern in den Händen. Dies ereignete sich gegen 23:00 Uhr an einem der Ausgänge in Richtung Arnulfstraße.
Reaktion der Polizei
Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden auf die Frau aufmerksam und forderten sie auf, die Messer abzulegen. Zur Eigensicherung wurde die Schusswaffe gezogen, während gleichzeitig der Einsatz von Pfefferspray angedroht wurde. Die Frau folgte den Anweisungen der Polizeibeamten und legte sich auf den Boden. Aufgrund der unklaren Situation legten die Einsatzkräfte ihr Handschellen an.
Widerstand bei Festnahme
Während der Festnahme leistete die Frau Widerstand, indem sie um sich trat. Ein Beamter wurde dabei am Knie getroffen. Auf dem Weg in die Diensträume der Bundespolizei am Hauptbahnhof biss sie einer Polizeibeamtin in die Hand. Dank der getragenen Handschuhe blieb die Beamtin unverletzt.
Aufnahme in Klinik und Ermittlungen
Obwohl weder Alkohol noch Drogen im Spiel waren, wurde die Frau aufgrund ihres Verhaltens in eine Münchner Klinik eingeliefert. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Widerstands sowie einem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Fortsetzung des Polizeidienstes
Alle beteiligten Einsatzkräfte konnten im Anschluss ihren Dienst fortsetzen.

